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Musikschulkongress 2019 in Berlin: ?Musik teilen ? Menschen gewinnen!?

Vom 17. bis 19. Mai 2019 ist Berlin der zentrale Treffpunkt der Musikschulp√§dagogen in Deutschland. √úber 1.500 Fachbesucher erwartet der Verband deutscher Musikschulen (VdM) zu diesem bundesweiten musikp√§dagogischen Kongress in Berlin im bcc Berlin Congress Center. Eingeladen sind Musikp√§dagogen und Leitungskr√§fte aus den rund 930 √∂ffentlichen Musikschulen in ganz Deutschland, Studierende und alle, die Interesse an neuen musikp√§dagogischen und bildungspolitischen Entwicklungen haben. In √ľber 60 Arbeitsgruppen, Themenforen und ¬†Plenumsveranstaltungen wird ein breit gef√§chertes Weiterbildungsprogramm geboten.

 

Bundesjugendministerin Franziska Giffey zum Musikschulkongress 2019: ‚ÄěMusikschulen sind unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen Bildungslandschaft und ein Grundpfeiler der musikalischen Bildung in Deutschland. Das Kongressmotto ‚ÄöMusik teilen ‚Äď Menschen gewinnen!‚Äė wird in den Musikschulen gelebt: beim gemeinsamen Musizieren in den Ensembles und dadurch, dass sie Menschen zusammenbringen ‚Äď Jung und Alt, Menschen mit und ohne Behinderung, Einheimische, Zugewanderte und Asylsuchende. Die √∂ffentlichen Musikschulen stehen allen offen. Sie bringen Menschen ins Gespr√§ch, bauen Vorurteile ab, schaffen Gemeinsamkeiten und tragen so zu einer offenen, inklusiven Gesellschaft bei. Sie st√§rken Menschen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Musikalische Bildung tr√§gt Kultur in Deutschland und macht unser Land stark und das, gerade weil die Musik, die geh√∂rt, gespielt und vermittelt wird, aus der ganzen Welt stammt.¬†Das Bundesjugendministerium hat die Musikschulkongresse des VdM von Anfang an unterst√ľtzt.‚Äú

 

Der Musikschulkongress 2019 bietet zahlreiche Arbeitsgruppen und Vortr√§ge zur fr√ľhen musikalischen Bildung, zu Instrumental- und Vokalf√§chern, zu Rock/Pop/Jazz und Neuer Musik sowie Kooperationen von Musikschulen mit Kitas und allgemein bildenden Schulen. Inklusion, Migration und Integration sind weitere Schwerpunkte mit ¬†Workshops zu ‚ÄěInterkulturelle Musik‚Äú mit Transkriptionen und Arrangements afrikanischer, indonesischer, indischer und s√ľdamerikanischer Musik sowie europ√§ischer Folklore, zum Projekt ‚ÄěInternational Music Education‚Äú, einer (Weiter-) Bildung f√ľr Kinder, Erzieher und in Deutschland angekommener gefl√ľchteter Musiker, zu ‚ÄěMusiktherapie an Musikschulen heute‚Äú als Unterst√ľtzung des Bildungsauftrags der √∂ffentlichen Musikschulen im Sinne von Chancengleichheit, Teilhabe und Zugangsoffenheit sowie zu ‚ÄěAnspruch und Chancen einer P√§dagogik der Vielfalt‚Äú zum Umgang mit unterschiedlichen Motivationen zu musizieren, auch im Kontext von Behinderungen. Im Fokus stehen ebenso M√∂glichkeiten, Herausforderungen und Perspektiven der Digitalisierung des Musikunterrichts und Nutzungsm√∂glichkeiten von Apps f√ľr den Unterricht sowie Workshops zu Musikergesundheit und der Pr√§vention musikerspezifischer Erkrankungen.

Hinzu kommen spezielle Management- und Verwaltungsangebote zu Musikschule als lernende Organisation, zu Selbstf√ľhrung und Zeitkompetenz, zu kollegialer Beratung, Datenschutz und DSGVO, bis hin zu Kopierlizenzen und Rechtsfragen an Musikschulen.

 

Das Kongressmotto spiegelt sich ebenfalls im gesamten musikalischen Kulturprogramm, das zum Kongress geboten wird: mit der Big-Band-Night der Jazz-Bands der Berliner Musikschulen am 17. Mai 2019, dem ‚ÄěBerliner Musikschultag‚Äú unter dem Motto ‚ÄěKlingender Alex‚Äú am 18. Mai 2019 auf dem Alexanderplatz ebenso wie dem Abschlusskonzert am 19. Mai 2019 mit dem Opernkinderorchester und Rolando Villaz√≥n in der Staatsoper unter den Linden.
Ergänzt wird der Musikschulkongress durch eine umfangreiche kongressbegleitende Ausstellung.
 

Der Musikschulkongress in Berlin wird veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung f√ľr Kultur und Europa und den zw√∂lf Berliner Musikschulen. Gef√∂rdert wird der Kongress vom Bundesministerium f√ľr Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Berliner Senatsverwaltung f√ľr Kultur und Europa.

                                                                                                                      

Weitere Informationen und Anmeldung zum Musikschulkongress unter www.musikschulkongress.de.

Musik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld bekommt Zuschlag fŁr GroŖprojekt im Beethovenjahr 2020

 

Die Musik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld hat sich im Jahr 2017 um Bundesmittel beworben, die von der Bundesrepublik f√ľr die Realisierung besonderer Projekte im Beethovenjahr 2020 ausgeschrieben wurden.

 

Als besonderes Projekt reichte die Musik- und Kunstschule eine PopOper √ľber Ludwig van Beethoven ein, die nun mit 47.000,- Euro gef√∂rdert wird. Die PopOper tr√§gt den Titel ‚ÄěVAN BEETHOVEN‚Äú und sie wird im Juni 2020 f√ľnf Mal in der Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld aufgef√ľhrt. Dann werden insgesamt 250 Jugendliche und Erwachsene auf der B√ľhne stehen. S√§nger, Schauspieler und T√§nzer m√ľssen sich einem zweit√§gigen Casting stellen. Das Casting findet am 3. und 4. Mai statt. Interessenten k√∂nnen sich bis zum 7. April anmelden.

 

Nat√ľrlich wird Musik von Ludwig van Beethoven zu h√∂ren sein, allerdings wird das Sinfonieorchester um elektrische Instrumente, Perkussion, Pops√§nger und einen 60-k√∂pfigen Chor zu einem gro√üen Orchester mit 150 Mitwirkenden erweitert. Kann man das machen? Darf man das so machen? Genau dieselben Fragen haben auch die Kritiker vor fast 250 Jahren gestellt, als die ersten Beethoven Werke aufgef√ľhrt wurden.

 

F√ľr die Musik- und Kunstschule, die alle drei Jahre eine PopOper auf die B√ľhne der Rudolf-Oetker-Halle bringt, ist die Kommende die vierte gro√üe Produktion, die mit einem Kostenvolumen von √ľber 130.000,- Euro realisiert werden kann. Die letzten beiden PopOpern waren mit 6.000 Besuchern und f√ľnf Veranstaltungen ausverkauft.

 

Durch die F√∂rderung mit Bundesmitteln, erf√§hrt die PopOper der Musik- und Kunstschule nicht nur finanzielle Unterst√ľtzung, sondern sie z√§hlt auch im Beethovenjahr neben Instituten wie ‚ÄěInternationale Beethovenfeste Bonn‚Äú, ‚ÄěTheater Bonn‚Äú, ‚ÄěDeutscher Musikrat‚Äú und dem ‚ÄěWDR Sinfonieorchester‚Äú zu den Instituten, die ein offizielles Gro√üprojekt im Beethovenjahr realisieren k√∂nnen.

 

Informationen und die Anmeldung zum Casting sind veröffentlicht unter www.pop-oper.de.

Der Song Contest ?Dein Song fŁr EINE WELT!? sucht den EINE WELT-Song

Ab sofort sind junge Talente zwischen 10 und 25 Jahren erneut dazu aufgerufen, sich musikalisch mit Themen globaler Entwicklung auseinanderzusetzen und ihre selbstkomponierten Songs zur EINEN WELT einzureichen.

 

Der Wettbewerb ‚ÄěDein Song f√ľr EINE WELT!‚Äú ist eine Begleitma√ünahme zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik und wird im Auftrag des Bundeministeriums f√ľr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung von Engagement Global gGmbH ‚Äď Service f√ľr Entwicklungsinitiativen bereits zum dritten Mal durchgef√ľhrt. Der Song Contest ruft Kinder und Jugendliche dazu auf, sich musikalisch mit Themen globaler Entwicklung zu besch√§ftigen und Verantwortung in der EINEN WELT zu √ľbernehmen.

 

Auf die Gewinnerinnen und Gewinner des Song Contest warten Geld- und Sachpreise im Wert von √ľber 70.000 Euro. Dazu geh√∂ren unter anderem Live-Auftritte, Workshops und professionelle Studioaufnahmen. Die 23 besten Songs werden gemeinsam mit erfahrenen Musikerinnen und Musikern aufgenommen und auf dem EINE WELT-Album Vol. 3 ver√∂ffentlicht. Der Gewinnersong erh√§lt nicht nur den Titel ‚ÄěEINE WELT-Song‚Äú, sondern auch einen professionellen Musikvideodreh. Der EINE WELT-Song begleitet daraufhin die neunte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik als Hymne.

 

Der Song darf maximal 3:50 Minuten lang sein und muss sich mit Themen globaler Entwicklung/der EINEN WELT auseinandersetzen. Eine instrumentale Begleitung ist keine Voraussetzung, ein Songtext und eine eingesungene Melodie reichen f√ľr die Teilnahme aus. Mitmachen k√∂nnen Solisten, Bands, Ch√∂re und alle anderen, die Spa√ü an Musik haben und entweder aus Deutschland oder aus einem Land des globalen S√ľdens kommen.

 

Die Registrierung und die Einreichung der Songs ist ab sofort unter www.eineweltsong.de möglich. Einsendeschluss ist der 25. Juni 2019.

 

Mehr Informationen zum Wettbewerb ‚ÄěDein Song f√ľr EINE WELT!‚Äú und den Teilnahmebedingungen gibt es auf www.eineweltsong.de.

 

Bei Fragen hilft das Songcontest-Team gerne weiter (Tel. 0228/20 717 347, songcontest( at )engagement-global.de).

Digitalpakt fŁr kommunale Bildungsinfrastruktur nutzen

Unter der √úberschrift ‚ÄěDigitalpakt f√ľr kommunale Bildungsinfrastruktur nutzen‚Äú haben der Deutsche Volkshochschul-Verband, der Deutsche Bibliotheksverband und der Verband deutscher Musikschulen gemeinsam einen Brief an die Bundesvereinigung der Kommunalen Spitzenverb√§nde und an die Ministerpr√§sidentenkonferenz ¬†geschickt, worin sie um politische Einflussnahme f√ľr die √Ėffnung des Digitalpaktes bitten.

 

Aus Sicht der drei Verb√§nde, deren Einrichtungen wichtiger Teil der kommunalen Bildungsinfrastruktur sind, ¬†greife die Engf√ľhrung der politischen Diskussion auf die allgemein bildende Schule deutlich zu kurz. Vielmehr m√ľsse ‚Äědie gesamte kommunale Bildungslandschaft in ihrer vernetzten Situation in den Digitalpakt einbezogen und hierzu in den gesetzlichen Regelungen eine entsprechende √Ėffnungsklausel eingezogen werden, die eine Ausgestaltung der F√∂rderung in den L√§ndern zur digitalen Ert√ľchtigung von Bildungsinfrastruktur mit Blick auf den gesamten kommunalen Bildungsraum junger Menschen erm√∂glicht‚Äú. Zahlreiche Kooperationsformen von Bibliotheken, Volkshochschulen und Musikschulen mit allgemein bildenden Schulen seien in der kommunalen Bildungslandschaft von heute selbstverst√§ndlich, ‚Äěso dass vernetzte Bildung zwischen diesen kommunalen Bildungseinrichtungen und Schule auch im Kontext des Digitalpaktes weiter gest√§rkt werden‚Äú m√ľsse. ‚ÄěEine Einbeziehung der kommunalen Bildungsinfrastruktur √ľber die allgemein bildende Schule hinaus w√ľrde verhindern, dass neue Bildungsschranken aufkommen.‚Äú, so die drei Dachverb√§nde.

 

Weiter halten sie fest, dass auch dar√ľber hinaus die Bibliotheken, Volkshochschulen und Musikschulen zur Wahrnehmung und Gew√§hrleistung ihres Auftrags der Unterst√ľtzung auf dem Weg in eine digitale Zukunft bed√ľrfen. Politisch erfordere dies hierbei auf der Ebene der √Ąnderung des Grundgesetzes, in dessen Geist und Bestimmungen implizit eine Verb√ľrgung auf ein umfassendes Recht auf Bildung aufscheint, einer √Ėffnungsklausel, die sicherstellt, dass L√§nder einen Gestaltungsraum zur F√∂rderung kommunaler Bildungsinfrastruktur haben und dieser nicht auf den Bereich formaler Bildung, also nicht auf die allgemein bildende Schule eingegrenzt werde.

 

Deutsche Volkshochschul-Verband, Deutscher Bibliotheksverband und Verband deutscher Musikschulen bitten daher in ihrem Schreiben die Bundesvereinigung der Kommunalen Spitzenverb√§nde und die Ministerpr√§sidentenkonferenz ‚Äěum politische Einflussnahme, dass im Verhandlungsergebnis diese √Ėffnung enthalten ist, um den L√§ndern Raum zu geben, die Kommunen in die Lage zu versetzen, die ‚Äödigitale Daseinsvorsorge‚Äė f√ľr B√ľrgerinnen und B√ľrger in den Bildungseinrichtungen zu gew√§hrleisten.‚Äú

MIXED UP ? der Bundeswettbewerb fŁr kulturelle Bildungspartnerschaften

 

Bis zum 15. Mai 2019 k√∂nnen sich wieder Kooperationsteams aus Schulen oder Kindertagesst√§tten und aus Kultur- oder Jugendarbeit f√ľr MIXED UP, den Bundeswettbewerb f√ľr kulturelle Bildungspartnerschaften, bewerben.

 

Die BKJ zeichnet gemeinsam mit dem Bundesministerium f√ľr Familie, Senioren, Frauen und Jugend Kooperationen zwischen Akteuren der kulturellen Kinder- und Jugendbildung und Schulen oder Kindertagesst√§tten, die sich mit gemeinsamen Projekten f√ľr mehr Teilhabe, Jugendgerechtigkeit und eine qualit√§tsvolle Ganztagsbildung einsetzen ‚Äď lokal wie international.

F√ľr den L√§nderpreis k√∂nnen sich in diesem Jahr Kooperationen aus Rheinland-Pfalz bewerben.

Auf die Gewinnerteams warten neun mit 2.500 Euro dotierte Preise.

 

Alle Informationen zum Wettbewerb und das Online-Anmeldeformular finden Sie unter https://www.mixed-up-wettbewerb.de.

Trauer um RŁdiger Trantow

Sein Lebensmotto lautete: ‚ÄěMusik wischt den Staub des Alltags von der Seele.‚Äú

 

Als Musikp√§dagoge, Chorleiter, Musikschulleiter, Komponist, Kunstamtsleiter, Arrangeur, Vorsitzender, Dirigent, Juror, Moderator war R√ľdiger Trantow seit vielen Jahren in unterschiedlichen, miteinander verbundenen Wirkungskreisen aktiv. Er hatte eine besondere Gabe, mit jungen, musikalisch talentierten Menschen zu arbeiten und sie zu f√∂rdern.

 

R√ľdiger Trantow studierte Musik in Berlin und begann seine erzieherische T√§tigkeit an der Volksmusikschule Neuk√∂lln. 1958 wurde er zum Leiter der heutigen Leo-Borchard-Musikschule Steglitz gew√§hlt. 1965 wurde ihm zus√§tzlich das Kunstamt Steglitz √ľbertragen. Beide √Ąmter leitete er mit viel Engagement und Ideenreichtum bis 1991. Die mit 803 Sch√ľlern und 22 Lehrern √ľbernommene Schule √ľbergab R√ľdiger Trantow mit 4500 Sch√ľlern und 210 Lehrern. J√§hrlich organisierte er bis zu 160 Veranstaltungen, davon viele mit eigener Mitwirkung.

 

Lesen Sie hier den Nachruf auf R√ľdiger Trantow des Landesmusikrats Berlin.

Bundesverdienstorden erster Klasse an Reinhart von Gutzeit

 
Foto: BMFSFJ

Am 25. Januar 2019 hat Bundesministerin Franziska Giffey im Auftrag des Bundespr√§sidenten die Ordensinsignien des Bundesverdienstordens erster Klasse an Reinhart von Gutzeit √ľbergeben. Bei der feierlichen Verleihung begl√ľckw√ľnschte sie den Ehrenvorsitzenden des Verbandes deutscher Musikschulen, der Mitglied des Pr√§sidiums des Deutschen Musikrats und der Europ√§ischen Musikschul-Union sowie jahrelang engagierter Vorsitzender des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert" war, herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung.

Medienpreis LEOPOLD ? Gute Musik fŁr Kinder

Der Countdown zur Bewerbung um den Medienpreis LEOPOLD l√§uft. Noch bis zum 31. Januar 2019 (Musikapps und Online-Formate bis 22. Februar 2019) k√∂nnen Produzenten, Verlage und Tontr√§gerhersteller CDs und DVDs mit fantasie- und qualit√§tvoller Musik f√ľr Kinder einreichen, seien es traditionelle Kinderlieder, Rock-, Pop- und Weltmusik, Musiktheater, ‚ÄěKlassik‚Äú, Wissenswertes im Zusammenhang mit Musik¬† oder musikorientierte H√∂rb√ľcher.

Neu ist dar√ľber hinaus der Sonderpreis LEOPOLD interaktiv f√ľr Musikapps und Online-Plattformen aus dem deutschsprachigen Raum, die zu kreativer Nutzung durch Kinder anregen und die von einer eigenen Jury beurteilt werden.

 

Bewerben k√∂nnen sich Produktionen, die zwischen dem 1. Januar 2015 und dem 31. Januar 2019 erschienen und √ľber den Handel oder andere Verkaufswege zu beziehen sind. Weitere Informationen und die Anmeldeunterlagen gibt es unter www.medienpreis-leopold.de.

 

Die Preisverleihung findet am 27. September 2019 im WDR Funkhaus Köln statt.

 

Unterst√ľtzt wird der LEOPOLD vom Bundesministerium f√ľr Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von den Partnern WDR 3 Kulturradio und der Initiative H√∂ren. Die neuen Segmente Musikapps und Online-Formate des Medienpreises werden von der Forschungsstelle Appmusik der Universit√§t der K√ľnste Berlin unterst√ľtzt.

 

Presseservice:
F√ľr Ver√∂ffentlichungen steht das LEOPOLD-Logo unter www.musikschulen.de/projekte/leopold/leopold-logo-download/index.html zum Abruf bereit.

 

Pressekontakt:

Claudia Wanner

Verband deutscher Musikschulen e.V.
Tel. 0228/95706-21
mobil 0171-7364487
presse( at )musikschulen.de

 

 

Kreismusikschule Osterholz verfŁgt Łber modernes Qualitštssystem

 

Verleihung des QsM-Zertifikats an die Kreismusikschule Osterholz; v.l.n.r.: Jan

Mackenberg (Vorstand Volksbank eG), Michael Schwammberger (Kassenwart

des Fördervereins der Kreismusikschule Osterholz e.V.), Christa Piater

(Schulleiterin der Kreismusikschule Osterholz e.V.), Klaus Bredl, Landrat Bernd

L√ľtjen, Michael Boronowsky (2. Vorsitzender des Tr√§gervereins der Kreis-

musikschule Osterholz e.V.). Foto: Kreishaus / Landkreis ohz.

Der Landrat des Landkreises Osterholz, Bernd L√ľtjen, √ľberreichte am 21. Januar 2019 der Leiterin der Kreismusikschule Osterholz Christa Piater die Plakette ‚ÄěQualit√§tsmanagement Musikschule‚Äú (QsM), die am Musikschulgeb√§ude angebracht werden soll. ‚ÄěMusik hat einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Mit der musikalischen Bildung k√∂nnen Kinder und Jugendliche ihre pers√∂nliche, soziale und kulturelle Entwicklung festigen. Die Kreismusikschule greift diesen Ansatz seit Jahren auf und gestaltet dadurch das Musik- und Kulturleben erheblich mit‚Äú, so der Landrat. Dass dabei der Qualit√§tsgedanke st√§ndig mit eine Rolle spielt freue ihn. ‚ÄěIch ziehe meinen Hut davor, dass sich die Kreismusikschule einem Qualit√§ts-Prozess gestellt und seine Systeme reflektiert und optimiert hat‚Äú, so der Landrat weiter. Daher k√∂nne der Verein nun selbstbewusst sagen, dass er √ľber ein modernes Qualit√§tssystem verf√ľgt. ‚ÄěIch gratuliere im Namen des Landkreises herzlich zu dieser Auszeichnung und freue mich, wenn auch in Zukunft viele Menschen davon profitieren k√∂nnen.‚Äú

 

Auch Klaus Bredl, Mitglied des Fachausschusses Qualit√§tsmanagement des VdM und Gesch√§ftsf√ľhrer des Landesverbandes der nieders√§chsischer Musikschulen, begl√ľckw√ľnschte Christa Piater und ihre Musikschule zu diesem Erfolg, als er ihr das QsM-Zertifikat √ľberreichte und betonte: "Damit sind Sie auch in Sachen Qualit√§tsmanagement Experten f√ľr Ihre Musikschule geworden und sorgen daf√ľr, dass diese im Rahmen der M√∂glichkeiten mit h√∂chst m√∂glicher Qualit√§t arbeitet. Ihre Erfolge dabei, neue Verbesserungsma√ünahmen, die systematische Auseinandersetzung mit allen Abl√§ufen Ihrer t√§glichen Arbeit, best√§tigen den Nutzen von QsM. Sie machen damit die hohe Bildungsqualit√§t Ihrer Musikschule dauerhaft transparent."

 

In Zeiten knapper öffentlicher Haushalte, ist der effiziente Einsatz von öffentlichen Mitteln wichtiger denn je. Der Landkreis Osterholz und zahlreiche Gemeinden finanzieren zum Teil die wichtige Arbeit der Kreismusikschule Osterholz e.V. Es war schon immer ein zentrales Anliegen der Musikschule mit diesen Mitteln, aber auch mit den Beiträgen der Eltern, verantwortungsbewusst und besonders wirtschaftlich umzugehen. Auf der anderen Seite ist es eine zentrale Herausforderung, den Unterricht auch bei knappen Mitteln mit maximaler Qualität anbieten zu können.

 

Auch wenn die Kreismusikschule in der Vergangenheit ein gutes Beispiel daf√ľr war, wie auch unter schwierigen Bedingungen Qualit√§t erreicht werden kann, hat die Musikschule gro√ües Interesse sich weiter zu verbessern. Denn wer aufh√∂rt, besser zu werden, hat aufgeh√∂rt gut zu sein. Heutzutage reicht es nicht mehr nur, von sich zu behaupten, dass man Qualit√§t hat. Qualit√§tsmanagement und Zertifizierung auf dem Gebiet der Qualit√§t geben die M√∂glichkeit, die eigene Arbeit objektiv auf den Pr√ľfstein zu stellen. Dabei hilft die systematische Reflektion der eigenen T√§tigkeit, die gesamte Organisation und deren Struktur zielgerichtet und kontinuierlich zu verbessern. Dar√ľber hinaus macht eine Zertifizierung den eigenen Qualit√§tsanspruch nach au√üen deutlich und ist eine Verpflichtung, sich an diesen Qualit√§tsanspr√ľchen messen zu lassen.

 

Das Qualit√§tsmanagement System ‚ÄěQsM‚Äú (Qualit√§tssystem Musikschule) des VdM wurde bereits im Jahr 2000 speziell f√ľr die Belange von Musikschulen entwickelt und zielt darauf ab Einrichtungen zu helfen, Qualit√§t und Professionalit√§t umzusetzen und kontinuierlich zu verbessern. Dieses etablierte Instrument ist in einigen Bundesl√§ndern Grundvoraussetzung f√ľr eine √∂ffentliche Finanzierung. Der Gedanke von QsM ist es aber nicht, sich am Ende des Prozesses ein buntes Zertifikat an die Wand zu h√§ngen. Vielmehr geht es darum, eine neue qualit√§tsorientierte Kultur in eine Einrichtung zu tragen. Gerade deswegen ist QsM auch f√ľr eine selbstmotivierte Anwendung interessant ‚Äď es bewirkt positive und nachhaltige Ver√§nderung.

 

Mit der finanziellen Unterst√ľtzung durch die Volksbank eG Osterholz und den F√∂rderverein der Kreismusikschule Osterholz wurde es m√∂glich, an der Kreismusikschule Osterholz QsM zu implementieren. Dazu analysierte und bewertete eine Steuerungsgruppe der Musikschule, bestehend aus der Schulleiterin Christa Piater, Michael Boronowsky als 2. Vorsitzender des Vorstandes und vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, gemeinsam mit den Schulungspartnern des VdM, Uwe Raschen und Friedrich Soretz, anhand des hervorragenden Materials des VdM die Schule und erarbeitete eine F√ľlle von Ma√ünahmen zur Verbesserung. Untersucht wurden dabei unter anderem die Themenkomplexe F√ľhrung und Leitung, Politik und Strategie, Mitarbeiterorientierung, Partnerschaften, Prozesse, Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit sowie Leistungsbilanz.
Beginnend mit einer umfassenden Analyse, dem Bearbeiten von Frageb√∂gen f√ľr die Nutzer bzw. die Sch√ľlereltern und Mitarbeiter schlossen sich eine differenzierte Bewertung der Musikschule und ein verbandsinternes ‚ÄěBenchmarking‚Äú mit der Frage ‚ÄěWo stehen wir im Vergleich zu anderen Musikschulen" an.

 

Hierf√ľr arbeiteten die beteiligten Mitarbeitenden der Kreismusikschule Osterholz in 6 Workshops mit Schulungsleitung und 25 Teamsitzungen der Steuerungsgruppe und ungez√§hlten Stunden an ‚ÄěHausaufgaben‚Äú Kriterien, Subkriterien, Prozesse und Schl√ľsselprozesse der Musikschule durch und setzten Ziele und Zielvereinbarungen. Alle Kollegen wurden auf Gesamtkonferenzen und Klausurtagen in den Prozess eingebunden.

 

Da das Qualit√§tsmanagement mit dem Abschluss der 1. Implementierungsphase nat√ľrlich nicht beendet ist, geht es seitdem weiter mit der Umsetzung der Vorschl√§ge und Ma√ünahmen, die durch Schulleitung, Steuerungsgruppe, Mitarbeitende, Musiksch√ľler und ihre Eltern zusammengetragen wurden. So wurden u.a. zur Verflachung der Hierarchie Fachgruppenleitungen als zweite Leitungsebene eingesetzt. Arbeitsgruppen zu besonders wichtigen Themen (z.B. Neue Unterrichtsangebote, Kommunikation und F√∂rderm√∂glichkeiten, Fortbildungen, Neue Angebotsstrukturen, √Ėffentlichkeitsarbeit) besch√§ftigten sich seitdem mit der konkreten Umsetzung von Verbesserungsvorschl√§gen.

 

Wir freuen uns, den ersten Durchlauf von QsM erfolgreich abgeschlossen zu haben, und sind gespannt, wie wir als ‚Äěselbstlernende Einrichtung‚Äú unsere Qualit√§t weiter verbessern k√∂nnen, um bei einem zweiten Durchlauf von QsM noch besser abschneiden zu k√∂nnen.

 

Christa Piater, Leiterin der Kreismusikschule Osterholz e.V.

 

Pressespiegel:


Qualitätssystem Musikschule - QsM

Die European Foundation for Quality Management (EFQM) hat ein Modell entwickelt, mit dem Unternehmen die Qualit√§t ihres Handelns zuverl√§ssig beschreiben, einsch√§tzen und kontinuierlich verbessern k√∂nnen. Es handelt sich um eine wohl durchdachte Systematik, hinter der die Erfahrungen Hunderter von Unternehmen sowie arbeitswissenschaftliches und betriebswirtschaftliches Know-how stehen. Sie ist auch f√ľr √∂ffentliche Einrichtungen anwendbar.

Der VdM (Verband deutscher Musikschulen) hat dieses Modell f√ľr die Musikschulen √ľbertragen.

Das "Qualit√§tssystem Musikschule" (QsM) wird so konkret, dass die Anwender ihre eigene Praxis schnell wiedererkennen und mit all ihren Details auf das Modell beziehen k√∂nnen. Es bleibt aber so allgemein, dass es f√ľr alle Musikschulen im VdM zutreffend und anwendbar ist. Wie ein "Rahmenlehrplan" gibt es eine Orientierung, ohne Einzelheiten vorzuschreiben.

Am Ende verf√ľgt die Musikschule √ľber eine Selbsteinsch√§tzung mit konkreten Belegen, Dokumenten, Nachweisen. Dadurch kann optional sp√§ter auch ein EFQM-Zertifikat erworben werden. Die Musikschule aber ist ihr eigener Gutachter geworden.

Es ist ein Management-Instrument, dessen Stärke in der Anleitung zum systematischen und kontinuierlichen Verbesserungs-Handeln liegt. "Management" ist dabei im engeren wie im allgemeineren Sinne als ziel- und ergebnisorientiertes Arbeiten an der Arbeit zu verstehen.

Das EFQM-Modell bietet eine gewichtete Punktwertung, so dass Anwender ein Profil ihrer aktuellen Qualität erhalten, das auch mit anderen Musikschulen verglichen werden kann. Es dient zuerst der eigenen Orientierung wie auch ggf. der Erteilung eines Zertifikats.

Weitere Informationen unter: https://www.musikschulen.de/projekte/qualitaetssicherung/qsm/.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

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