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VDM News

Eröffnungskonzert der Deutschen Streicherphilharmonie in der Mediathek von Deutschlandfunk Kultur

AnlĂ€sslich des JubilĂ€ums „30 Jahre Deutsche Einheit“ will die Deutsche Streicherphilharmonie in jedem der 16 BundeslĂ€nder mindestens ein Konzert geben, um auf diese Weise mit der Sprache der Musik ein Zeichen fĂŒr die Einheit zu setzen.

BundestagsprĂ€sident Wolfgang SchĂ€uble hat die Schirmherrschaft ĂŒber dieses Projekt, Marek Janowski steht dem Vorhaben von Beginn an als musikalischer Ratgeber eng zur Seite. FĂŒr das Eröffnungskonzert am Freitag, 10. Januar 2020, 19.30 Uhr, im Dresdner Kulturpalast reiste der weltweit gefeierte Dirigent von Berlin an, um das große Vorhaben 2020 der jungen Musikerinnen und Musiker mit einer Ansprache zu wĂŒrdigen.

 

Deutschlandfunk Kultur hat das Eröffnungskonzert in Dresden am 10.01.2020 aufgezeichnet. Die Sendung in der Sendereihe „Konzert" vom Dienstag, 14. Januar 2020 | 20.03 Uhr steht in der Mediathek zum Anhören bereit. 

Zur Sendung

 

www.deutsche-streicherphilharmonie.de

30 Jahre Deutsche Einheit: Tourneeauftakt der Deutschen Streicherphilharmonie in Dresden

2020 steht der Deutschen Streicherphilharmonie ein intensives Konzertjahr bevor: AnlĂ€sslich des JubilĂ€ums „30 Jahre Deutsche Einheit“ will das junge Spitzenensemble in jedem der 16 BundeslĂ€nder mindestens ein Konzert geben, um auf diese Weise mit der Sprache der Musik ein Zeichen fĂŒr die Einheit zu setzen.

 

Zum Tourneeauftakt der Deutschen Streicherphilharmonie in Dresden hat MDR Sachsenspiegel am 9. Januar 2020 einen Beitrag ĂŒber die Proben auf Schloss Colditz gesendet.

 

Ebenfalls zum Tourneeauftakt hat MDR Klassik am 9. Januar 2020 einen Beitrag gesendet, in dem  Chefdirigent Wolfgang Hentrich ĂŒber die talentierten jungen Musiker der Deutschen Streicherphilharmonie und die Besonderheit ihrer diesjĂ€hrigen Tournee anlĂ€sslich des JubilĂ€ums "30 Jahre Deutsche Einheit" spricht. Zum Beitrag

 

Weitere Informationen zur Tournee der Deutschen Streicherphilharmonie unter www.deutsche-streicherphilharmonie.de.

30 Jahre Deutsche Einheit: Tournee der Deutschen Streicherphilharmonie durch alle Bundesländer

 

2020 steht der Deutschen Streicherphilharmonie ein intensives Konzertjahr bevor: AnlĂ€sslich des JubilĂ€ums „30 Jahre Deutsche Einheit“ will das junge Spitzenensemble in jedem der 16 BundeslĂ€nder mindestens ein Konzert geben, um auf diese Weise mit der Sprache der Musik ein Zeichen fĂŒr die Einheit zu setzen.

BundestagsprĂ€sident Wolfgang SchĂ€uble hat die Schirmherrschaft ĂŒber dieses Projekt, Marek Janowski steht dem Vorhaben von Beginn an als musikalischer Ratgeber eng zur Seite. FĂŒr das Eröffnungskonzert am Freitag, 10. Januar 2020, 19.30 Uhr, im Dresdner Kulturpalast reist der weltweit gefeierte Dirigent von Berlin an, um das große Vorhaben 2020 der jungen Musikerinnen und Musiker mit einer Ansprache zu wĂŒrdigen.

 

Deutschlandfunk Kultur zeichnet dieses Konzert auf und sendet es am Dienstag, 14. Januar 2020 ab 20.03 Uhr in der Sendereihe „Konzert".

 

Zuvor  wird am Donnerstag, 9. Januar 2019 um 19.00 Uhr im Fernsehen im MDR Sachsenspiegel ein Beitrag zum Eröffnungskonzert im Dresdner Kulturpalast und der gesamten Tournee gesendet.

 

Am Samstag, 11. Januar 2020 um 20:00 Uhr, folgt das zweite Konzert des JubilĂ€ums „30 Jahre Deutsche Einheit“ der Deutschen Streicherphilharmonie unter Leitung ihres Chefdirigenten Wolfgang Hentrich im Theater Erfurt. Auf dem Programm stehen „Poco Insanimus“ von Dietrich Zöllner, die Kammersinfonie, op. 110a von Dmitri Schostakowitsch, „Lento assai e cantate tranquillo“, op. 135 von Ludwig van Beethoven und die Streicherserenade E-Dur von AntonĂ­n DvořĂĄk.

FĂŒr das Konzert sind noch Karten erhĂ€ltlich unter https://www.theater-erfurt.de/Programm/Alle-Stuecke/Konzert-der-Deutschen-Streicherphilharmonie.html.

 

Die ausfĂŒhrliche ProgrammbroschĂŒre mit allen Konzertterminen im JubilĂ€umsjahr 2020 ist veröffentlicht unter www.deutsche-streicherphilharmonie.de.

Musikschulen werden gestärkt

Eine lange Kampagnenarbeit von Seiten des Landesverbandes der Musikschulen Baden-WĂŒrttembergs, bei der auch die Musikschulen direkt einbezogen waren, trĂ€gt nun FrĂŒchte. Der Landtag von Baden-WĂŒrttemberg hat den Beschluss der Regierungsfraktionen ĂŒber die Erhöhung der Landesförderung ab 2020 verabschiedet. Der bisherige Fördersatz von 10 Prozent fĂŒr die Musikschulen Baden-WĂŒrttembergs wird bereits ab dem kommenden Jahr auf 12,5 Prozent angehoben.

 

„Damit wird insbesondere das Engagement der TrĂ€ger, der Musikschulleitungen und aller Mitarbeitenden in den Musikschulen fĂŒr eine qualifizierte außerschulische musikalische Bildung möglichst vieler Kinder und Jugendlicher wertgeschĂ€tzt und vor allem die QualitĂ€t der Musikschularbeit im Land anerkannt. Dieses Signal wird sicherlich nicht nur bei den Musikschulen und im gesamten Musikland Baden-WĂŒrttemberg, sondern auch von den StĂ€dten und Gemeinden als TrĂ€ger der Musikschulen sehr aufmerksam zur Kenntnis genommen werden – und auch dort unsere Musikschulen im Land stĂ€rken“, betont die PrĂ€sidentin des Landesverbandes Marion Gentges, MdL.

 

Die Regierungsfraktionen im Land hatten in den Haushaltsberatungen vereinbart, dass in den kommenden Doppelhaushalt zusĂ€tzlich insgesamt acht Millionen Euro (jeweils vier Millionen fĂŒr 2020 und fĂŒr 2021) fĂŒr die Erhöhung der institutionellen Förderung der öffentlichen Musikschulen und der Jugendkunstschulen eingestellt werden.

 

„FĂŒr den Landesverband und seine Mitgliedsschulen war es ein langer, nicht immer einfacher Weg bis zu der Entscheidung des Landes, den Fördersatz zu erhöhen. Umso mehr freue ich mich, dass durch dieses starke Bekenntnis des Landes zu seinen Musikschulen gelungen ist, die musikalische Bildung in Baden-WĂŒrttemberg zu festigen, zu stĂ€rken und weiterzuentwickeln“, beschreibt der Vorsitzende des Landesverbandes, Friedrich-Koh Dolge, die enorme Aufgabe, die Verantwortlichen im Land von der dringenden Notwendigkeit einer Erhöhung der Musikschulförderung zu ĂŒberzeugen.

 

Im Namen des Landesverbandes bedankt sich Dolge bei allen Landtagsabgeordneten und vor allem bei den Regierungsfraktionen. Ein besonderer Dank gilt der Kultusministerin Susanne Eisenmann, welche den Vorschlag zur Anhebung des Fördersatzes in der Musikschulförderung unterbreitet hatte.

 

Der Beschluss der Regierungsfraktionen ĂŒber die Erhöhung der Landesförderung ab 2020 ist ein großer Erfolg fĂŒr den Landesverband und vor allem fĂŒr die öffentlichen Musikschulen im Land. Zugleich ist dies ein starkes Signal, dass das Land − und damit die die Landesregierung tragenden Landtagsfraktionen − sich seiner bzw. ihrer Mitverantwortung fĂŒr die Musikschulen und ihrer Bildungsarbeit bewusst sind.

 

www.musikschulen-bw.de

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!

 

Erneut geht ein Jahr mit schnellem Schritt zu Ende, in dem gemeinsames Engagement auf politischer Ebene fĂŒr musikalische Bildung und fachlicher Gedankenaustausch mit Blick auf den Berufsalltag unsere Arbeit bestimmten. Der Musikschulkongress 2019 in Berlin, die Verleihung des Medienpreises LEOPOLD – Gute Musik fĂŒr Kinder und viele mitreißende Konzerte der Deutschen Streicherphilharmonie setzten in diesem Sinne Akzente.

 

FĂŒr die verbleibenden Tage im alten Jahr wĂŒnschen wir Ihnen herzlich, dass Sie in möglichst vielen FĂ€llen Begonnenes noch zu einem erfolgreichen Abschluss bringen und dabei trotzdem immer wieder Möglichkeiten fĂŒr kleine wohltuende Auszeiten finden können.  Und fĂŒr 2020 viele beglĂŒckende Momente, Begegnungen und Erlebnisse!

 

Ihr Verband deutscher Musikschulen

Digitalisierungsprojekt "MoMu.SH" gewinnt Medienkompetenzpreis

Mit dem einzigartigen Pilotprojekt „MoMu.SH – mobiler Musikschulunterricht in Schleswig-Holstein“ hat der Landesverband der Musikschulen in Schleswig-Holstein nicht nur eine digitale Trendwende angestoßen, sondern auch einen flĂ€chendeckenden digitalen Musikschulunterricht erprobt und evaluiert. Nun wurde das Projekt mit dem Medienkompetenzpreis Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Der Landesverband der Musikschulen gewinnt in der Kategorie „außerschulische Projekte“ mit „MoMu.SH“ den 3. Preis. Der Medienkompetenzpreis wurde vom Offenen Kanal Schleswig-Holstein und dem Land Schleswig-Holstein am 10. Dezember 2019 in Kiel fĂŒr gelungene Beispiele der Medienarbeit verliehen. Insgesamt gab es 47 Bewerbungen und acht Preise.

 

Das Projekt „Mo.Mu.SH“ hat bundesweiten Vorbildcharakter und hat die gesamte Musiklandschaft in Schleswig-Holstein bewegt. Durch „MoMu.SH“ wurden seit Januar 2018 Strukturen geschaffen, die einen nachhaltigen digitalen Musikschulunterricht und somit den Einsatz von mobilen EndgerĂ€ten im Musikschulunterricht ermöglichen. Insgesamt wurden 25 MusikschullehrkrĂ€fte aus ganz Schleswig-Holstein zu „Mobile Music Mentors“ ausgebildet, die nun an ihrer Musikschule und im Rahmen von Kooperationen mit allgemeinbildenden Schulen den digitalen Musikunterricht befördern. „MoMu.SH“ wurde vollstĂ€ndig aus Mitteln des Bundesministeriums fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft ĂŒber einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert. Mit dem vorlĂ€ufigen Abschluss des Projektes zum Jahresende 2019 bleibt die weitere Förderung jedoch vorerst aus. Dabei ist das Projekt nicht nur fĂŒr die öffentlichen Musikschulen wichtig.

 

Die Resonanz an diesem Vorhaben war immens. Das Projekte „MoMu.SH“ wurde teilweise bis in die allgemeinbildenden Schulen in Schleswig-Holstein getragen und stieß auch dort auf großes Interesse. Die MusikschĂŒler und die MusikschullehrkrĂ€fte haben von der digitalen Trendwende profitiert und möchten die Digitalisierung des Unterrichts ausbauen. Daher soll das Projekt, trotz vorzeitigen Abschlusses, in abgeschwĂ€chter Form weitergefĂŒhrt werden. Denn die Weiterentwicklung und stetige Umsetzung der Projektergebnisse bedĂŒrfen einer nachhaltigen Finanzierung, damit erlangte digitale Kompetenzen gefestigt und Strukturen sowie die Vernetzung nachhaltig gestĂ€rkt werden können. Es ist also eine weitere Finanzierung notwendig, damit die musikalische Bildung an öffentlichen Musikschulen auch weiterhin zeitgemĂ€ĂŸ bleibt und höchsten QualitĂ€tsstandards genĂŒgt. Der Landesverband der Musikschulen in Schleswig-Holstein investiert daher das Preisgeld vom Medienkompetenzpreis zu 100 Prozent in die WeiterfĂŒhrung des Projekts. Dennoch wĂŒnscht sich der Verband weitere finanzielle UnterstĂŒtzung vom Land Schleswig-Holstein, um den Ausbau des Projektes und damit die WeiterfĂŒhrung der digitalen Trendwende an den öffentlichen Musikschulen zu gewĂ€hrleisten.


Besonders vor dem Hintergrund des LehrkrĂ€ftemangels im Bereich Musik an allgemeinbildenden Schulen, ist das Projekt „MoMu.SH“ nicht nur eine Chance fĂŒr die Musikschullandschaft, sondern auch eine Chance fĂŒr die Weiterentwicklung der Kooperationsprojekte zwischen öffentlichen Musikschulen und allgemeinbildenden Schulen. Denn nicht selten wird der Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen durch Unterricht von MusikschullehrkrĂ€ften ergĂ€nzt oder ersetzt, da Fachpersonal vor Ort fehlt. MusikschullehrkrĂ€fte sollten daher bestmöglich qualifiziert sein und Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung erhalten, sodass eine zeitgemĂ€ĂŸe Teilhabe an musikalischer Bildung fĂŒr alle garantiert werden kann. Dazu gehört auch, dass die digitale Trendwende weiter vorangebracht wird.
Die Auszeichnung mit dem Medienkompetenzpreis verdeutlich die Relevanz des Vorhabens und ermutigt alle Projektbeteiligte zum Weitermachen.

 

Weitere Informationen unter https://musikschulen-sh.de/momush/auszeichnung/#c274

?Wege zur Erinnerung? ? ein Förderprogramm für gemeinsame deutsch-polnische Gedenkstättenprojekte

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) bietet 2020 erneut das Förderprogramm "Wege zur Erinnerung" an – eine besondere Förderung fĂŒr Projekte, in denen die Thematik der NS-Herrschaft und des zweiten Weltkriegs ein wichtiger Programmbestandteil ist.

Anmeldefrist ist der 29. Februar 2020.

Detaillierte Informationen zum Förderprogramm finden hier.

 

NEU bei „Wege zur Erinnerung“: KAMPAGNE #StolenMemory  als deutsch-polnisches Bildungsprojekt

 

Gemeinsam mit den Arolsen Archives ermöglicht das DOJW erstmalig deutsch-polnischen und trilateralen Jugendgruppen, im Rahmen des Förderprogramms „Wege zur Erinnerung“ sich der Kampagne #StolenMemory anzuschließen und an Biographien von NS-Verfolgten aus ihren jeweiligen LĂ€ndern zu arbeiten und zu recherchieren. Das Besondere an #StolenMemory ist die Verbindung von Information, Erinnerung, lokalhistorischem Ansatz und der Möglichkeit, selbst aktiv bei der Kampagne mitzuwirken.

Weitere Informationen zu der Kampagne #StolenMemory finden Sie hier.

 

Interessenten, die die Kampagne #StolenMemory in eigene deutsch-polnische GedenkstĂ€ttenprojete einbeziehen möchten, sind herzlich eingeladen, am EinfĂŒhrungsseminar „Kampagne #StolenMemory als deutsch-polnisches Bildungsprojekt“ teilzunehmen.  Das Seminar findet in  in der IJBS Oświęcim / Auschwitz vom 30. Januar bis zum 3. Februar 2020 in Oświęcim statt.

Anmeldefrist ist der 18.12.2019.

Weitere Informationen samt Programm des Seminars finden Sie hier.

 

Bei RĂŒckfragen steht Ihnen Herr Piotr Kwiatkowski vom Förderreferat Schulischer Austausch des DPJW gerne zur VerfĂŒgung:

 

Piotr Kwiatkowski

Referat Wspierania Wymiany Szkolnej / Förderreferat Schulischer Austausch

Polsko-Niemiecka WspĂłłpraca Młodzieży (PNWM)
Deutsch-Polnisches Jugendwerk (DPJW)

ul. Alzacka 18, 03-972 Warszawa
Tel.: +48-22 / 518-89-32
Fax: +48-22 / 616-06-62

Klassik-Slam des rbb

Am 24. November 2019 fand zum dritten Mal der rbb KlassikSlam im ausverkauften Heimathafen Berlin Neukölln statt. Sechs Ensembles hatten die Vorauswahl bestanden und traten an, um durchaus professionelle Leistungen als erwachsene Laienmusiker vorzuweisen. Die Spannung war mit HĂ€nden zu greifen, jedes Ensemble gab sein Bestes. Die Besetzungen reichten vom BlechblĂ€serquintett ĂŒber ein Violoncello-Klavier-Duo, ein SĂ€nger-Klavier-Duo, ein gemischtes BlĂ€serensemble bis hin zum 14-köpfigen Saxophonensemble. 

 

Am Ende gewann jedoch das Blockflötenquintett QuinTibia der Musik- und Kunstschule Havelland (Brandenburg). Die Entscheidung traf das Publikum, nachdem zuvor eine Jury aus drei Musikredakteuren kritische Anmerkungen zu jedem Ensemble abgegeben hatte: Die LautstĂ€rke des Beifalls wurde von einem „Applausometer“ gemessen. QuinTibia lag mit 110 Dezibel am höchsten aller jemals bei einem rbb KlassikSlam da gewesenen Werte. 

 

Die Jury lobte die Phrasierung und die StĂŒckauswahl. QuinTibia spielte sich mit drei ganz unterschiedlichen StĂŒcken in die Herzen des Publikums. Besonders „Ingxunguphalo (Der große Kummer)“ von Sören Sieg, ein sehr ruhiges StĂŒck in tiefster Lage, wirkte geradezu hypnotisierend.

 

QuinTibia hat sich an der Musik- und Kunstschule Havelland 2015 unter der Leitung von Lucia Zeißig gegrĂŒndet. ZunĂ€chst nur mit der Absicht, gemeinsam zu musizieren, trafen sich die fĂŒnf erwachsenen SchĂŒlerinnen und SchĂŒler regelmĂ€ĂŸig zu Proben. Schnell kam die erste Konzertanfrage und inzwischen bestreitet die Gruppe regelmĂ€ĂŸig etwa fĂŒnf eigene Konzerte pro Jahr im Berliner Umland.

 

Im Februar 2020 werden die Mitglieder von QuinTibia, Annette Berg, SalomĂ© StĂŒhler, Camille Baillon, Martin SchĂ€fer und Björn Weidemann sogar ein Konzert in Jerusalem geben; bei dieser Gelegenheit, so haben sie beschlossen, treten sie dann gleich auch noch beim Wettbewerb des Tel Aviv Recorder Festivals an. Der rbb KlassikSlam in Berlin war dafĂŒr eine gute Vorbereitung.

Nicht nur Serenaden

Am 28. November 2019 um 20:04 Uhr stellt Dirk HĂŒhner in der rbb kulur Sendung "Talente und Karrieren'" die neue CD "Alma!" der Deutschen Streicherphilharmonie vor.

 

In der Vorschau heißt es dazu: "NatĂŒrlich gehören die großen Streicherserenaden von AntonĂ­n DvorĂĄk und Josef Suk zum Repertoire der Deutschen Streicherphilharmonie. DarĂŒber hinaus hat das Ensemble auch unbekannte Werke im Programm und gibt sogar Werke in Auftrag. FĂŒr die aktuelle CD hat die israelische Komponistin Shir-Ran Yinon ein StĂŒck beigesteuert. Die Musikerinnen und Musiker sind alle unter 21 und werden unter anderem vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin gecoacht."

 

Zum Programm

Der geheime Garten

 
 

 

 
Foto: Sandra Freundt

Das Wochenende am 2. und 3. November 2019 stand in der Festhalle in Bad Oldesloe ganz im Zeichen des Geheimen Gartens – einem Buch von Frances Hodgson Burnett.

 

 
 

Die "Schule fĂŒr Ballett & Tanz" der Oldesloer Musikschule unter der Leitung von Nana Leveke Klamp hat mit den 100 TĂ€nzerinnen ein Jahr lang geprobt, um das StĂŒck auf die BĂŒhne zu bringen. Professionell und einfĂŒhlsam begleitet wurde der Tanz zum Teil vom Kammermusikensemble „La musica“ unter musikalischen Leitung von Susanna Pocs der Oldesloer Musikschule und zum Teil mit StĂŒcken aus dem gleichnamigen Film zum Roman, die aus der Feder von Zbigniew Preisner stammen.

 

600 Zuschauer an zwei Abenden konnten Zeugen dieses Erfolges werden, bei dem einfach alles stimmte. Das Zusammenspiel von SchĂŒler-Orchester und Tanz war das Ergebnis vieler Proben und fĂŒr die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler ein großer

Gewinn. Das Aufeinanderhören und -achten, das gemeinsame Atmen fĂŒr die nĂ€chste Sequenz und auch das Einstellen auf neue Gegebenheiten. Denn kein Tanz ist immer gleich, kein StĂŒck ist immer im identischen Rhythmus gespielt, sondern alles lebt – all das sind Dinge, die alle Mitwirkenden bei diesem Projekt mitgenommen haben. Die SchĂŒlerinnen tanzten herausragend und alle Eltern waren begeistert.

 

 
Foto: Marian Henze

Doch auch der technische Part, gestellt vonseiten der Firma SLS, war professionell durchgefĂŒhrt. Karin Voss, die Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Oldesloer Musikschule fĂŒr Stadt und Land e.V. unterstĂŒtzte beim Kartenverkauf und Einlass. FĂŒr das Catering war mit Timo Skudlarz und seinem gut gelaunten Team gesorgt. Die Zuschauer dankten es mit großem Applaus.

 

Diese Produktion beweist, dass sich verschiedene Fachbereiche gegenseitig unterstĂŒtzen und miteinander musikalisch und persönlich wachsen können, sowie dass mit guter Vorbereitung und Pressearbeit durch eine Musikschule eine beachtliche Produktion auf die Beine gestellt werden kann.

 

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