Kreismusikschule Johann Sebastian Bach in Mühlhausen Thüringen

VDM News

Erhöhung der Landesmittel, Beitritt zu Integrationsinitiative und Neuwahlen des Vorstands

Am 9. November veranstaltete der Landesverband der Musikschulen in NRW (LVdM NRW) seine diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung in der Stadthalle Gütersloh.

 

Klaus Kaiser, parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, dankte den Musikschulen in seinem Grußwort für ihr Engagement und dem Landesverband als verlässlichem Partner für seine innovative Arbeit. Der Staatssekretär berichtet, dass die Landesregierung für 2019 eine Erhöhung der Landesmittel für Musikschulen von bislang gut 3 Millionen Euro um eine Million Euro auf gut 4 Millionen Euro vorsieht.

 

Im Rahmen der Mitgliederversammlung ist der LVdM NRW der Partnerinitiative „Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor!“ des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration beigetreten. Serap Güler, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration unterzeichnete gemeinsam mit Vorstandsmitglied Ruddi Sodemann die Beitrittserklärung und begrüßte den Verband als neues Mitglied im Netzwerk. Die Musikschulen könnten, so Güler, „als wichtige Brückenbauer zwischen den Kulturen in unserem Land dazu beitragen, dass Integration gelingt. Deswegen ist es wichtig, dass sich die Musikschulen dem Prozess der interkulturellen Öffnung widmen. Kulturelle Vielfalt ist in Nordrhein-Westfalen gesellschaftliche Realität. Mit dem Landesverband der Musikschulen in NRW e.V. haben wir einen bedeutenden Partner gewonnen“.

 

Turnusmäßig standen in diesem Jahr außerdem die Vorstandswahlen auf der Tagesordnung: Bernd Smalla (Musikschule Hamm) wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter wählte die Versammlung Ruddi Sodemannn (Musikschule Hürth) und Holger Müller (Musikschule Neuss).

 

Auch in den fünf Regionen wurden die Ämter der Regionalsprecher turnusmäßig neu besetzt: Neuer Sprecher für die Region Arnsberg ist Michael Ressel (Musikschule Lippstadt), die Region Detmold wählte Johannes Strzyzewski (Musikschule Bielefeld), Ruth Braun-Sauerwein (Musikschule Rhein-Kreis Neuss) wurde zur Sprecherin der Region Düsseldorf gewählt und Alfred Schulze-Aulenkamp (Musikschule Gelsenkirchen) ist neuer Sprecher der Region Münster. Andrea Nolte wurde als Sprecherin für die Region Köln in ihrem Amt bestätigt.

 

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"Wir wollen Beschäftigungsverhältnisse, die attraktiv für Musikpädagogen sind?

„Die hohe Dichte an musikalischen Angeboten ist ein Markenzeichen Sachsens. Die Musikschulen erfreuen sich zunehmender Nachfrage. Wir unterstützen sie dabei, das steigende Interesse an musikalischer Erziehung auch befriedigen zu können“, erklärte Sachsens Kunstministerin Eva-Maria Stange auf dem 2. Sächsischen Musikschulkongress des Verbandes deutscher Musikschulen, Landesverband Sachsen e.V. am 10. November 2018 in Leipzig. Dort tauschten sich die Verbandmitglieder aus, wie die Vermittlung künstlerischer und pädagogischer Impulse in Zukunft noch besser erfolgen kann.

 

Die Ministerin betonte: „Musikschulen und deren Angebote für junge Musiker und diejenigen, die es werden wollen, sind ein wichtiger Faktor für das gesellschaftliche und kulturelle Miteinander. Das Musizieren übt nicht nur die technischen Fähigkeiten und das musikalische Zusammenspiel, es erfordert ein intensives aufeinander Hören und einen respektvollen Umgang miteinander, Fähigkeiten, die auch in anderen Lebensbereichen von größter Wichtigkeit sind. Deshalb räumen wir der musikalischen Bildung als Teil der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung in Sachsen einen hohen Stellenwert ein.“

 

Dies sei auch im landesweites Konzept Kulturelle Kinder- und Jugendbildung so verankert, dass die Staatsregierung Ende Oktober verabschiedet hat. Dieser gemeinsame Rahmen zur Förderung und Entwicklung der Kulturellen Bildung in Sachsen sei ein Meilenstein für die Verstetigung der Anstrengungen unserer Bildungseinrichtungen, der Kulturinstitutionen sowie des Jugendbereichs auf dem Gebiet der Kulturellen Bildung. Diese sei Teil eines umfassenden Bildungsverständnisses und müsse allen auch weit entfernt von den Großstädten die Teilhabe ermöglichen.

 

„Mein Ministerium fördert die Musikschulen als öffentliche Kultur- und Bildungseinrichtungen, die Elemente der außerschulischen Jugendbildung, der schulischen Bildung, der Kulturellen Bildung und der musischen Erziehung in sich vereinen“, unterstrich die Ministerin. In den Haushaltsjahren 2017 und 2018 standen den Musikschulen in Sachsen jeweils sechs Millionen Euro Zuschüsse des Freistaates zur Verfügung – dies solle im Doppelhaushalt 2019/2020 möglichst fortgeschrieben werden. Neben der Förderung der Musikschulen durch den Freistaat sei seit 2015 dauerhaft das Programm „Jedem Kind ein Instrument" (JeKi) als fester Bestandteil Kultureller Kinder- und Jugendbildung eingeführt.

 

Kunstministerin Stange sagte zur Eröffnung des Musikschulkongresses: „Ich teile mit Ihnen die Sorge, dass wir auch zukünftig eine ausreichende Anzahl von Musikpädagogen haben, die als hochmotivierte Lehrkräfte an den Musikschulen den musikalischen Nachwuchs begleiten. Ich setze mich auch weiterhin dafür ein, dass wir Musikpädagogen Beschäftigungsverhältnisse anbieten können, die attraktiv für hochqualifizierte Lehrkräfte sind.“

 

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst


Neuer Vorstand des LVdM NRW gewählt

Auf der diesjährigen  Mitgliederversammlung des Landesverbandes der Musikschulen in NRW am 9. November in Gütersloh standen turnusmäßig die Vorstandswahlen auf der Tagesordnung: Bernd Smalla (Musikschule Hamm) wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter wählte die Versammlung Ruddi Sodemannn (Musikschule Hürth) und Holger Müller (Musikschule Neuss).

 

Auch in den fünf Regionen wurden die Ämter der Regionalsprecher turnusmäßig neu besetzt: Alfred Schulze-Aulenkamp (Musikschule Gelsenkirchen) ist neuer Sprecher der Region Münster, Ruth Braun-Sauerwein (Musikschule Rhein-Kreis Neuss) wurde zur Sprecherin der Region Düsseldorf gewählt, neuer Sprecher für die Region Arnsberg ist Michael Ressel (Musikschule Lippstadt) und die Region Detmold wählte Johannes Strzyzewski (Musikschule Bielefeld). Andrea Nolte wurde als Sprecherin für die Region Köln in ihrem Amt bestätigt.

 

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Landeskulturpreis Mecklenburg-Vorpommern geht an Christiane Krüger

Die VdM-Landesvorsitzende des Landesverbandes der Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern, Christiane Krüger, erhält den Landeskulturpreis 2018. Krüger ist seit 1991 Direktorin der Kreismusikschule Uecker-Randow, wo sie seit 1980 Violine unterrichtet. 1999 wurde sie Landesvorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern. Von 2002 bis 2011 war sie Mitglied im VdM-Bundesvorstand, ab 2005 als Stellvertretende Bundesvorsitzende. Zudem leitet sie seit vielen Jahren als Vorsitzende den VdM-Fachausschuss „Qualitätsmanagement“. Für ihre Verdienste im Verband wurde ihr 2011 die Ehrenmitgliedschaft des VdM verliehen.

 

Christiane Krüger soll die Auszeichnung am 11. Dezember 2018 in Schwerin von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig überreicht bekommen. „Die Musikschulen im Land leisten einen besonders wichtigen Beitrag für die kulturelle Bildung“, erklärte Schwesig gestern. Mit dem Kulturpreis solle sowohl das große persönliche Engagement Krügers als auch die wichtige Arbeit der Musikschulen insgesamt ausgezeichnet werden.

 

VdM-Bundesvorsitzender Ulrich Rademacher zeigte sich sehr erfreut: „Über die Ehrung für Christiane Krüger freue ich mich sehr. Sie unterstreicht die Bedeutung, die sie als Person und in ihrer Funktion für die musisch-kulturelle Bildung in Mecklenburg-Vorpommern und bundesweit hat, sie unterstreicht die Verdienste, die sie sich mit viel Kompetenz und Geduld um das Qualitätsmanagement für unsere Musikschulen erworben hat und betont den Stellenwert öffentlicher Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern.”

 

Mit dem Landeskulturpreis werden große künstlerische oder kulturelle Leistungen einer Persönlichkeit oder einer Gruppe aus allen Bereichen von Kunst und Kultur gewürdigt, die einen engen Bezug zu Land und Leuten in Mecklenburg-Vorpommern haben. Der Landeskulturpreis Mecklenburg Vorpommern ist mit 10.000 Euro dotiert.


Jüngstes Spitzenorchester gastiert in Ingelheim

Gerade einmal 11 Jahre alt sind die jüngsten Mitglieder der Deutschen Streicherphilharmonie, mit 18 Jahren gehören sie bereits zu den „Alten“ in Deutschlands jüngstem Spitzenorchester. Der beste Streichernachwuchs aus dem bundesweiten Raum ist hier versammelt und beeindruckt das Publikum auf deutschen und internationalen Bühnen mit seinem hohen technischen Können und hinreißender Spielfreude. Ihre Jahresabschlusstournee führt die Deutsche Streicherphilharmonie dieses Mal nach Ingelheim, wo sie am Sonntag, 18. November 2018, um 17.00 Uhr in der neuen Kultur- und Kongresshalle zu erleben ist.

 

Unter der Leitung ihres Chefdirigenten Wolfgang Hentrich spielt die Streicherelite in der ersten Konzerthälfte die Salzburger Sinfonie KV 138 von Wolfgang Amadeus Mozart sowie mit der renommierten Harfenistin Sarah Christ Gustav Mahlers „Adagietto“ aus seiner 5. Sinfonie und die „Deux Danses“ von Claude Debussy. FĂĽr den zweiten Teil reist die junge deutsch-israelische Musikerin Shir-Ran Yinon extra nach Ingelheim an, denn das StĂĽck „Vivid“ hat sie fĂĽr die Deutsche Streicherphilharmonie komponiert. Mit dem „Konzert fĂĽr Streichorchester“ von Grażyna Bacewicz wird zum Abschluss des Programms ein Werk gespielt, das den jungen Musikerinnen und Musikern ebenfalls wie „auf den Leib“ geschrieben scheint.

 

Die begabten Ausnahmetalente der Deutschen Streicherphilharmonie haben sich über ein Probespiel für die Mitwirkung in dem Orchester qualifiziert und treffen sich mehrmals im Jahr zu Probenphasen und Konzertreisen, bei denen sie auch Gastspiele in international begehrten Konzertsälen wie zuletzt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins geben. Die hohe Qualität des einzigartig differenzierten Streicherklangs ist vor allem durch die kontinuierliche Arbeit mit dem langjährigen Dozententeam – allesamt Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, dem Patenorchester der DSP – geprägt. 1973 in (Ost-)Berlin als Rundfunk-Musikschulorchester gegründet, ist das Ensemble seit 1991 in der Trägerschaft des Verbandes deutscher Musikschulen. Die Deutsche Streicherphilharmonie wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

Konzert der Deutschen Streicherphilharmonie in Ingelheim

Sonntag, 18. November 2018, 17:00 Uhr

kING Kultur- und Kongresshalle
Neuer Markt 5, 55218 Ingelheim am Rhein

 

Karten unter www.king-ingelheim.de/event/deutsche-streicherphilharmonie/

Weitere Information unter www.deutsche-streicherphilharmonie.de.

 

Presseservice:

DSP-Logo und Fotos sind abrufbar unter www.musikschulen.de/service/presse/pressematerial/downloads-presse/index.html.

 

 

Pressekontakt:

Claudia Wanner

Pressesprecherin
Verband deutscher Musikschulen e.V.
Tel.  0228/95706-21
presse@musikschulen.de


Bundeskanzlerin verleiht Nationalen Integrationspreis

 

v.l.n.r.: Lingeswary Sivathasan (Chorsängerin), Barbara Steins (Bereichsleiterin

alpha e.V.), Raphael Amend (Stadtbetriebsleiter Bergische Musikschule),

Hayat Chaoui (Chorleiterin Bergische Musikschule), Iris Panknin (alpha e.V.).

Foto: Stadt Wuppertal

Der internationale Frauenchor „WoW – Women of Wuppertal“, ein Bestandteil eines Arbeitsmarktprojektes des Wuppertaler Jobcenters, wurde für den Nationalen Integrationspreis nominiert. Eine fünfköpfige Delegation der Kooperationspartner Bergische Musikschule und alpha e.V. reiste zur Preisverleihung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel am 29.10.2018 ins Kanzleramt nach Berlin.

 

Der Chor „WoW – Women of Wuppertal“ ist Teil des Arbeitsmarktprojektes „Perspektive M³ für Mütter mit Migrationshintergrund“, dessen Ziel es ist, die berufliche Förderung und Integration auf den Arbeitsmarkt zu fördern. Zudem ermöglicht der Nachfolgechor an der Bergischen Musikschule die Begegnung zwischen Frauen mit und ohne Migrationsgeschichte im Sinne einer Integration auf Augenhöhe.

 

Mit großer Freude nahmen Barbara Steins, Bereichsleiterin des Trägers alpha e.V., Raphael Amend, Leiter der Bergischen Musikschule und Hayat Chaoui, Chorleiterin und Fachbetreuerin Gesang der Bergischen Musikschule die Nominierung entgegen. „Wir sind absolut stolz, dass unser Frauenchor bundesweit so ein Echo erfährt.“

 

Dass Singen Menschen verbindet, weiß man im Allgemeinen. Aber nicht jeder weiß, wie sehr man mit regelmäßigem Singen auch das eigene Auftreten stärkt und wie anders man sich sprechend anderen Menschen mitteilen kann. Chorleiterin Hayat Chaoui weiß, was sie bei anderen mit Singen bewirken kann: Sie singt mit Frauen aller sozialen Schichten und schafft so geschützte Begegnungsorte für Sängerinnen. Ein farbenprächtiger Chor ist so in Wuppertal entstanden. Die Jobcenter-finanzierte Maßnahme zielt auf die sozio-kulturelle Integration der Frauen und auf den Abbau von Schwellenängsten gegenüber potenziellen Arbeitgebern. Gesungen werden Lieder aus den Herkunftsländern der Teilnehmerinnen, deutsche Lieder und auch Popsongs. Die Sängerinnen bringen ihre eigenen Melodien zur Geltung, sie drücken sich gemeinsam aus und sie erlernen dabei ein Ansehen, das ihnen hilft, Bewerbungsgespräche zu bestehen. „Wir werden auch weiterhin auf innovative Ideen setzen“, so Thomas Lenz, Vorstandsvorsitzender des Jobcenters, „die Nominierung für diesen bundesweiten Preis ist ein toller Erfolg!“

 

Der Nationale Integrationspreis der Bundeskanzlerin wurde 2018 an die Hilfsorganisation IsraAid Germany mit ihrem Projekt „Brückenbau“ vergeben. Die Entscheidung über den Preis trifft eine Jury aus fünf Fachleuten und Personen des öffentlichen Lebens aus den Vorschlägen von 33 vorschlagsberechtigten Institutionen. Nominiert wurde „WoW - Women of Wuppertal“ vom Deutschen Kulturrat e.V. sowie der Migrantinnenorganisation DaMigra e.V.


Streichertalente für das jüngste Bundesauswahlorchester gesucht ? Jetzt bewerben!

Talentierte Streicherschülerinnen und -schüler im Alter von 11 bis 16 Jahren (Violinen bis 14 Jahre) haben am Sonntag, 13. Januar 2019, wieder die Möglichkeit, bei einem Probespiel der Deutschen Streicherphilharmonie in der Musikschule „Paul Hindemith“ Neukölln in Berlin ihr Können zu beweisen, um Mitglied im jüngsten Bundesauswahlorchester zu werden. Anmeldeschluss ist der 30. November 2018.

 

Mit Wolfgang Hentrich, dem Chefdirigenten der Deutschen Streicherphilharmonie (DSP) und Konzertmeister der Dresdner Philharmonie, können musikalische Erfahrungen auf höchstem Niveau gesammelt werden. Zudem werden durch ein festes Dozententeam aus Mitgliedern des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB) im Bereich Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass wertvolle Anregungen gegeben.

 

Als Ort intensiver musikalischer Jugendbildung ist das junge Spitzenensemble eine Wiege des engagierten und qualifizierten Berufsmusiker-Nachwuchses für Spitzenorchester und Solistenkarrieren. 1973 in (Ost-)Berlin als Rundfunk-Musikschulorchester unter Helmut Koch gegründet, wurde es 1991 unter dem Namen Deutsches Musikschulorchester mit Unterstützung des Bundesjugendministeriums in die Trägerschaft des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) übernommen. Von Beginn an begleiteten Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin als Dozenten die musikalische Arbeit der jungen Musikerinnen und Musiker.

 

Künstlerischer Leiter ist seit August 2013 Wolfgang Hentrich, der damit die Nachfolge so berühmter Kollegen wie Helmut Koch, Herbert Kegel, Jörg-Peter Weigle oder Michael Sanderling angetreten hat.

Tourneen führen das Orchester jährlich durch ganz Deutschland, nachhaltigen Eindruck hinterlässt es aber auch bei Gastspielen im Ausland, so etwa in Polen, Russland, Spanien, China und Ecuador. Viele ehemalige Mitglieder der DSP spielen heute in namhaften Orchestern im In- und Ausland.

 

Die nächsten Gelegenheiten, sich vom hohen technischen Können und der hinreißenden Spielfreude des jungen Spitzenensembles der Musikschulen zu überzeugen, sind Konzerte der Deutschen Streicherphilharmonie am 18. November 2018, 17:00 Uhr, in der kING Kultur- und Kongresshalle, 19. Januar 2019 in der Börse Coswig, Hauptstraße 29, 01640 Coswig.

 

Weitere Informationen unter www.deutsche-streicherphilharmonie.de.

 

Informationen und Anmeldeunterlagen zum Probespiel:
Deutsche Streicherphilharmonie

Tel. 0228/95706-27

fsjvdm( at )musikschulen.de

www.musikschulen.de/dsp/orchester/mitglieder/mitglied_werden.


?Wir müssen die Musikschulen vor Ort stärken?

Musikschule – vernetzt. Unter diesem Motto fand der 41. Bayerische Musikschultag vom 18. bis 20. Oktober 2018 in Hof statt.

 

Eine offene Kommunikation und ein gesundes Miteinander sind essentielle Bestandteile einer erfolgreichen Zusammenarbeit: in der Musikschule, im Unternehmen, in der Wissenschaft und auch im Privaten. Jeder, der über klug gesponnene Fäden und intelligente Verbindungen „über den Tellerrand hinaus“ verfügt, wird immer ein bisschen erfolgreicher sein, als jemand, der am liebsten für sich allein ist und jeglichen Austausch meidet.

 

Vernetzt sein. Netzwerken. Sich austauschen. Ein Geben und ein Nehmen von dem ein jeder Teilnehmer immer nur profitieren kann. Soziale Netzwerke gehören in der heutigen Zeit zum „guten Ton“. Sind meist unabdingbar für uns alle. Man kennt einander, lernt voneinander, kann Fragen stellen und Antworten geben, neue Denkweisen erfahren und seinen Horizont erweitern.

Auch Musikschulen netzwerken in viele Richtungen: mit Kitas und allgemeinbildenden Schulen, mit Partnern in der kommunalen Bildungslandschaft vor Ort – zum Beispiel den Blasmusikvereinen, den Chören, der Volkshochschule oder mit Seniorenwohnheimen. Musikalische Bildung soll einfach allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen regional und flächendeckend zugänglich sein.

 

Musikschulen sind ebenso vernetzt mit Hochschulen und Studenten, nicht zuletzt um gemeinsam die besten Voraussetzungen für eine optimale Ausbildung als Musikschullehrer zu garantieren und eine solche ständig und am Puls der Zeit zu optimieren und anzupassen. Festredner Reinhart von Gutzeit, Altrektor der Bruckneruniversität Linz und der Universität Mozarteum Salzburg sowie viele Jahrzehnte an der Spitze des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) engagiert, sieht den größten Handlungsbedarf in der Musiklehrerausbildung. Ideal wäre hierbei, wenn man im Rahmen der Strukturierung eines Studiengangs mit dem Ziel der Lehrtätigkeit an Musikschulen „musikalische Bildung gemeinsam denken“ und dabei große Aufmerksamkeit dem Unterrichten in größeren Gruppen bis hin zum Klassenmusizieren widmen würde.

 

 

Gruppenbild zur Verleihung der Carl-Orff-Medaille, (v.l.n.r.): Landrat Martin

Bayerstorfer, Präsident des VBSM | Dr. Manfred Riederle, stellv. Geschäftsführer

und Referent für Schule, Verfassung und Recht im Bayerischen Städtetag |

Gerhard Dix, Referatsdirektor und Referent fĂĽr Bildung und Soziales im

Bayerischen Gemeindetag | Markus Lentz, 1. Vorsitzender VBSM. Foto: VBSM

Traditionell gehört der Festakt mit der Verleihung der höchsten Auszeichnung des Verbandes Bayerischer Sing- und Musikschulen (VBSM) zu einem der Höhepunkte des Bayerischen Musikschultages. Landrat Martin Bayerstorfer, Präsident des VBSM, dankt hier im Namen des Verbandes und der öffentlichen Sing- und Musikschulen in Bayern Menschen, die dabei helfen, flächendeckend gleichwertige Lebens- und Rahmenbedingungen im Freistaat Bayern als Kulturstaat zu schaffen. Jedem Musikinteressierten soll ein Zugang zur Musik ermöglicht und Platz wie Gestaltungsraum für musische Bildung und individuelle Sinnfindung zugänglich gemacht werden. Thomas Goppel, Präsident des Bayerischen Musikrates, bestätigt, dass Bayern auf einem guten Weg sei. Er lobt die Musiker, die am Vorabend in einer spektakulären Kooperation mit Musikschülern vom Kindergartenalter über Schüler aus allgemeinbildenden Schulen bis hin zu den Senioren vom Großelternchor unter der Leitung von Benjamin Sebald ein überragendes Finale im Eröffnungskonzert präsentierten: 486 Mitwirkende – getreu dem Motto „Musikschule – vernetzt.“ – ließen mit „We Are The World“ Gänsehaut-Momente auf Wogen der Begeisterung durch das Publikum im voll besetzten Großen Haus der Freiheitshalle Hof schwingen. Musik ist hörbar, fühlbar, sie ist Bestandteil unseres Lebens und unserer Harmonie.

 

Mit der Verleihung der Carl-Orff-Medaille dankte Landrat Martin Bayerstorfer im Festakt zum Bayerischen Musikschultag 2018 in Hof Manfred Riederle und Gerhard Dix, die sich seit über 30 Jahren in besonderer Weise für die Belange der öffentlichen Sing- und Musikschulen in Bayern engagieren und weit über ihren Beruf hinaus dafür einsetzen, die Rahmenbedingungen für hochqualifizierten Unterricht zu schaffen und dabei immer den Menschen in den Mittelpunkt stellen.

 

Der Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen dankte allen Vertretern aus Politik, Kultur und Wirtschaft für ihr Kommen und für die übermittelte Begeisterung hinsichtlich der Arbeit an den öffentlichen Sing- und Musikschulen in Bayern. Im Anschluss an den Festakt wurde Vernetzung real gelebt: Zur Unterstützung der Kinder und Jugendlichen soll versucht werden, zeitnah eine 15-prozentige staatliche Mitfinanzierung der Lehrpersonalausgaben zu erreichen.

 


Trauer um Rolf Fritsch

Der VdM trauert um Rolf Fritsch, der am 24. Oktober 2018 verstorben ist.

 

 
Foto: Bundesakademie Trossingen

Rolf Fritsch war von 1978 bis 1981 zunächst Bildungsreferent des VdM, bevor er im April 1981 als Bildungsreferent und Dozent an die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen ging, wo er bis Mai 2015 die Arbeit der Bundesakademie prägte. In all diesen Jahrzehnten wirkte er als Dozent und Koordinator bzw. Leiter in zahlreichen Lehrgängen und Fortbildungen, die der VdM in Kooperation mit der Bundesakademie in Trossingen durchführte, darunter im berufsbegleitenden Lehrgang „Führung und Leitung einer Musikschule“ wie auch in der berufsbegleitenden Fortbildung „Das Musikschul-Sekretariat“. Darüber hinaus war Rolf Fritsch viele Male ein sehr geschätzter Referent bei Musikschulkongressen, Hauptarbeitstagungen und Herbstsymposien des VdM.

 

Für den VdM bearbeitete Rolf Fritsch zusammen mit Hans-Joachim Vetter mehrere VdM-Lehrpläne.  Rolf Fritsch war lange Jahre Fachberater des VdM, Mitglied der Jury des Medienpreises LEOPOLD – Gute Musik für Kinder und ebenso Rechnungsprüfer des VdM.

 

Durch seine umfassende Bildung in vielen Bereichen und sein großes Fachwissen verbunden mit seinen klaren Positionierungen war Rolf Fritsch über Jahrzehnte ein sehr geschätzter Ansprechpartner und Ratgeber für den VdM.

 

Rolf Fritsch wird dem VdM sehr fehlen.


Zu wenige öffentliche Musikbibliotheken in Deutschland

1,5 Millionen Schüler allein an kommunalen Musikschulen, 100.000 Teilnehmer an Musikangeboten der Volkshochschulen, - aber nur 72 öffentliche Musikbibliotheken. Eine flächendeckende Versorgung mit Medien für die praktische Musikausübung, für das aktive Hören von Musik und für das Lernen über Musik ist in Deutschland vielerorts nicht gewährleistet. Dabei sind öffentliche Musikbibliotheken unverzichtbarer Bestandteil der musikalischen Bildung. Anlässlich der Vorstellung eines neuen Online-Angebots des Deutschen Musikinformationszentrums (MIZ) "Fokus: Öffentliche Musikbibliotheken" äußert sich der Generalsekretär des Deutschen Musikrats, Christian Höppner, zu diesem Missverhältnis.

"Musikbibliotheken sind Sehnsuchtsorte non-virtueller Erfahrungen. Gerade im Digitalen Zeitalter bedarf es des gut abgestimmten Miteinanders analoger und digitaler Angebote. Die Attraktivität des 'kulturellen Erlebnisortes Musikbibliothek' wird wesentllich von der personalen Fachkompetenz und der sächlichen Ausstattung bestimmt. Die finanziellen Rahmenbedingungen für die öffentlichen Musikbibliotheken sind in der viertstärksten Industrienation der Welt vielerorts desaströs. Deshalb sind die Länderparlamente wie Trägereinrichtungen aufgefordert, die bestehenden Einrichtungen adäquat auszustatten und die weißen Flecken durch Neueinrichtungen zu tilgen." so Höppner.

Das MIZ beleuchtet aber auch, mit welchen kreativen Ideen die Einrichtungen auf die bestehenden kultur- und bildungspolitischen Hürden reagieren und wie sie den Herausforderungen durch den digitalen Wandel begegnen. Öffentliche Musikbibliotheken sind heute viel mehr als Orte, die Noten, Musikbücher und CDs verleihen. Sie stellen ein wachsendes Angebot an Datenbanken, E-Books, Digitalisaten und Streaming-Diensten mit hoher Klangqualität zur Verfügung. Vor allem in den großen Städten setzen sie auf die Aufenthalts- und Erlebnisqualität ihrer Häuser. Fernab virtueller Erfahrungen laden sie mit attraktiven Musikarbeitsplätzen, Musizierräumen mit Instrumenten, Konzerten und Workshops zur aktiven Beschäftigung mit Musik ein. Doch die Finanzierung der Einrichtungen hält mit der Entwicklung nicht immer Schritt: Nach Recherchen des MIZ werden bestehende Bestände vielerorts reduziert oder gar aufgelöst, Bibliotheksstellen nicht oder fachfremd besetzt.

Entstanden ist der "Fokus: Öffentliche Musikbibliotheken" in Kooperation mit der Deutschen Ländergruppe der International Association of Music Libraries, Archives and Documentation Centres. Über eine interaktive Karte können Informationen zu den einzelnen öffentlichen Musikbibliotheken abgerufen werden. Diese umfassen den physischen und digitalen Bestand der Bibliotheken einschließlich ihrer Schwerpunkte und Sondersammlungen. Abgerundet wird der neue Fokus mit weiterführenden Informationen sowie Bilderstrecken, die einen Einblick in die Angebote und Ausstattungen öffentlicher Musikbibliotheken geben.

Zu erreichen ist der „Fokus: Öffentliche Musikbibliotheken" unter:
https://themen.miz.org/fokus-oeffentliche-musikbibliotheken.


Ăśber das MIZ:
Unter dem Dach des Deutschen Musikrats erfasst und dokumentiert das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) Strukturen und Entwicklungen des Musiklebens. Das Spektrum reicht dabei von der musikalischen Bildung und Ausbildung über das Amateurmusizieren, die Musikförderung und die professionelle Musikausübung bis zu den Medien und der Musikwirtschaft. Gefördert wird das MIZ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, durch die Kulturstiftung der Länder, die Stadt Bonn sowie von privater Seite durch die GEMA und die GVL (www.miz.org).
 


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