Kreismusikschule Johann Sebastian Bach in MŁhlhausen ThŁringen

VDM News

Medienpreis LEOPOLD - Gute Musik fŁr Kinder

Die aktuelle Wettbewerbsrunde beginnt mit neuem Akzent: Zum zw√∂lften Mal verleiht der Verband deutscher Musikschulen (VdM) den Medienpreis LEOPOLD, der seit √ľber 20 Jahren ‚Äěgute Musik f√ľr Kinder‚Äú k√ľrt. Produzenten, Verlage und Tontr√§gerhersteller k√∂nnen sich mit ihren Musikproduktionen f√ľr Kinder bewerben, um von der Experten- und Kinderjury empfohlen zu werden. Dabei gibt es den neuen Sonderpreis LEOPOLD interaktiv.

 

 

Im CD- und Musikalienhandel sowie im Internet hat sich der LEOPOLD schon lange als G√ľtesiegel etabliert und erleichtert Eltern, Lehrern und P√§dagogen die Auswahl im Bereich der Kinderh√∂rmedien. Der Medienpreis LEOPOLD ‚Äď Gute Musik f√ľr Kinder wird seit 1997 f√ľr CDs und DVDs vergeben, die in unterschiedlichster Weise fantasie- und qualit√§tvolle Produktionen zum Thema beitragen wie etwa traditionelle und neue Kinderlieder, Rock-, Pop- und Weltmusik, Musiktheater, ‚ÄěKlassik‚Äú, Wissenswertes im Zusammenhang mit Musik oder musikorientierte H√∂rb√ľcher. Gesucht sind kreative Kompositionen, die auf hohem k√ľnstlerischem und technischem Niveau in Kindern Freude an Musik wecken und ihre Entwicklung unterst√ľtzen. In diesem Jahr neu dabei sind Musikapps und Online-Plattformen aus dem deutschsprachigen Raum, die zu kreativer Nutzung durch Kinder anregen und von einer eigenen Jury beurteilt werden.

 

Die Preisverleihung findet am 27. September 2019 im WDR Funkhaus in Köln statt.

 

Bewerben k√∂nnen sich Produktionen, die zwischen dem 1. Januar 2015 und dem 31. Januar 2019 erschienen und √ľber den Handel oder andere Verkaufswege zu beziehen sind. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2019. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.medienpreis-leopold.de und beim VdM (Tel. 0228 / 957060, vdm( at )musikschulen.de). Unterst√ľtzt wird der LEOPOLD vom Bundesministerium f√ľr Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von den Partnern WDR 3 Kulturradio und der Initiative H√∂ren. Die neuen Segmente Musikapps und Online-Formate des Medienpreises werden von der Forschungsstelle Appmusik der Universit√§t der K√ľnste Berlin unterst√ľtzt.

 

Pressekontakt:

 

Claudia Wanner

Verband deutscher Musikschulen e.V.
Tel. 0228/95706-21
mobil 0171-7364487
presse(at)musikschulen.de

 


Auszeichnung fŁr musikalisch besonders aktive Schulen

Die Preistr√§gerschulen des 6. bundesweiten Wettbewerbs ‚Äěmusik gewinnt! ‚Äď Musikalisches Leben an Schulen‚Äú stehen fest. Der Wettbewerb ‚Äěmusik gewinnt!‚Äú zeichnet deutschlandweit musikalisch besonders aktive Schulen aller Schulformen aus und stellt ihre Konzepte der √Ėffentlichkeit vor. Sie sollen als Modelle dienen und andere Schulen zu √§hnlichen musikalischen Aktionen anregen. Durchgef√ľhrt wird der Wettbewerb vom Bundesverband Musikunterricht e.V. (BMU), gemeinsam mit der Strecker-Stiftung, dem Kulturradio WDR 3, der STIFTUNG H√ĖREN und dem Deutschen Musikrat.

 

Mit insgesamt 9 Preisen aus 29 Einsendungen w√ľrdigt die Jury das hohe Niveau der eingegangenen Bewerbungen. Die ausgezeichneten Schulen stechen in diesem Jahr durch besonders gelungene Kombinationen aus einem regul√§r stattfindenden Musikunterricht und Projektarbeiten innerhalb und au√üerhalb der Schule hervor. Im Sinne eines ‚ÄěMusikunterrichts PLUS‚Äú realisierten die Preistr√§ger zus√§tzliche Projekte mit Bildungspartnern wie Orchestern, Theatern und Musikschulen, die im Ergebnis eine Vielzahl an qualitativ bemerkenswerten musikalischen Aktivit√§ten entstehen lie√üen und Modellcharakter f√ľr andere Schulen haben sollten.

 

Die Jury, bestehend aus Prof. Karl Karst (STIFTUNG H√ĖREN), Barbara Overbeck (WDR3), Prof. Dr. Ortwin Nimczik und Dr. Michael Pabst-Krueger (BMU) vergibt f√ľnf Hauptpreise, dotiert mit je 2.000 ‚ā¨ sowie vier F√∂rderpreise von je 300 ‚ā¨ an folgende Schulen:

 

Hauptpreise:

  • Grundschule Bad M√ľnder (Niedersachsen)
  • Freie Grundschule Wernigerode (Sachsen-Anhalt)
  • Friedensschule M√ľnster (Nordrhein-Westfalen)
  • Humboldt-Gymnasium D√ľsseldorf (Nordrhein-Westfalen)
  • Bodelschwingh-Gymnasium Herchen (Nordrhein-Westfalen)
  • ¬†

Förderpreise:

  • Bismarckschule Elmshorn (Schleswig-Holstein)
  • Lernhaus im Campus, Oberschule Osterholz-Schwarmbeck (Niedersachsen)
  • Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Bornheim (Nordrhein-Westfalen)
  • Staatliche Grundschule Dittrichsh√ľtte (Th√ľringen)

 

Die Preisverleihung mit musikalischer Gestaltung findet am Mittwoch, 31. Oktober 2018 um 17 Uhr im Kleinen Sendesaal des WDR-Funkhauses in Köln statt.

 

Weitere Informationen beim Bundesverband Musikunterricht e.V.


Frank-Walter Steinmeier sieht breiteres Interesse fŁr klassische Musik

‚ÄěViele Freunde der klassischen Musik kommen sich ja selber schon wie eine anachronistische Minderheit vor, die immer kleiner zu werden scheint‚Äú, sagte Steinmeier am Donnerstag (30. August 2018) laut einer Mitteilung. Der Besuch klassischer Konzerte werde immer wieder als eine elit√§re Angelegenheit f√ľr Besserverdienende¬†dargestellt.

 

Tats√§chlich aber sei das Interesse an klassischer Musik ungebrochen und einkommensunabh√§ngig. Allerdings gelte auch: ‚ÄěWir k√∂nnen nie genug f√ľr musikalische Bildung tun und nie genug Nachwuchsh√∂rer zu begeistern versuchen. Denn eines zeigen die Statistiken auch: Die Verbindung von h√∂herer Bildung und Schulabschl√ľssen und dem ausgepr√§gten Interesse f√ľr klassische Musik ‚Äď diese Verbindung ist¬†signifikant.‚Äú

 

Steinmeier √§u√üerte sich anl√§sslich einer am Donnerstagabend vorgesehenen musikalisch-literarischen Soiree ‚ÄěLudwig van Beethoven ‚Äď eine Ann√§herung‚Äú in der Villa Hammerschmidt, seinem Bonner¬†Amtssitz.

 

Meldung vom 30.08.2018 von dpa, KIZ


Geigenvirtuosin Julia Fischer im Interview

Die Geigenvirtuosin Julia Fischer ist beeindruckt von der Deutschen Streicherphilharmonie, mit der sie unter Leitung von Gastdirigent Michael Sanderling bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern 2018 Werke von Andrey Rubtsov und Franz Schubert gespielt hat.

 

Jakob Eschenburg vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) hat dazu ein kurzes Filminterview mit Julia Fischer bei der Probe am 18. Juli 2018 in der Konzertkirche Neubrandenburg gedreht:

 


Landesmusikschultag 2018 in Hessen

Der Landesmusikschultag 2018 des Verbandes deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen (VdM-Hessen) findet am 7. September 2018 an gleich zwei Orten statt: In Fulda im Norden Hessens und in Erbach im S√ľden. ‚ÄěMit dieser √∂rtlichen Dopplung erinnern wir zum Landesmusikschultag daran, wie sich unser starkes Netzwerk der musikalischen Bildung √ľber das ganze Gebiet des Bundeslandes erstreckt,‚Äú sagt Michael Eberhardt, Landesvorsitzender des VdM-Hessen.

In Fulda feiert die st√§dtische Musikschule am Landesmusikschultag ihr 50-j√§hriges Bestehen. Das Programm beginnt am 7. September um 17¬†Uhr mit einem Festakt im Marmorsaal des Stadtschlosses (Schlossstra√üe 1, 63037 Fulda). Das Motto der feierlichen Veranstaltung hei√üt ‚ÄěMusikschule ‚Äď grenzenlos!‚Äú. Im Anschluss beginnt um 19¬†Uhr das Jubil√§umskonzert.

In Erbach (Odenwald) beginnt um 18:30¬†Uhr der zweite Abend der s√ľdhessischen Musikschulen unter Federf√ľhrung der Musikschule Odenwald e.V. Das Programm unter dem Motto ‚Äě√Ėffentliche Musikschulen im Fokus‚Äú in der Werner-Borchers-Halle (Otto-Glenz-Stra√üe 1, 64711 Erbach) gibt einen eindrucksvollen Einblick in die Vielfalt der Ensembles und musikalischen Formate.


Ob die alle in den Garten passen?

Artikel von Alexander Keuk in den Dresdner Neuesten Nachrichten am 9. Juli 2018

 

Unter den bekannten Jugendorchesterensembles existiert seit √ľber vierzig Jahren eines, das sich schon in der Besetzung vom normalen Sinfonieorchester abhebt: die Deutsche Streicherphilharmonie wurde zu DDR-Zeiten als Rundfunk-Musikschulorchester in Ost-Berlin von Helmut Koch gegr√ľndet und geleitet. In Tr√§gerschaft des Verbandes Deutscher Musikschulen leitet Wolfgang Hentrich, Konzertmeister der Dresdner Philharmonie, seit 2013 das Ensemble, nachdem Michael Sanderling zehn Jahre die Leitung inne hatte. Schon wegen dieser engen Dresdner Verbindung (auch Herbert Kegel und J√∂rg-Peter Weigle z√§hlten schon zu den Leitern) war das Konzert der Streicherphilharmonie am Sonnabend in der Frauenkirche besonders, zeigt es doch auch dem mit zwei gro√üen und guten Orchestern verw√∂hnten Dresdner Publikum eindr√ľcklich, dass man sich zumindest um Streichernachwuchs keine Sorgen machen braucht.

 

Die lange Reihe der in die Frauenkirche einziehenden Musiker riss nicht ab: gut 70 Streicher umfasst das Ensemble in seiner derzeitigen Sommer-‚ÄěArbeitsphase‚Äú. Was so streng klingt, f√ľhrt die 11 bis 20-j√§hrigen Musiker quer durch Europa und hoffentlich nebst mancher intensiven Probe auch zu tollen Erlebnissen. Hentrich hatte mit den Jugendlichen ein anspruchsvolles Programm erarbeitet, das einen Bogen von Mozart bis ins 21. Jahrhundert schlug. Aber Moment, ein f√ľr laue Salzburger Gartenfeste komponiertes Divertimento von Mozart mit nicht weniger als sieben Kontrab√§ssen? Passen die denn alle in den Garten? Nichts leichter als das, denn selbstverst√§ndlich hat Wolfgang Hentrich viel Erfahrung mit dieser Musik und den akustisch schwierigen Frauenkirchraum kennt er ohnehin.

 

Und so erfreute man sich gleich zu Beginn des Konzerts an einem differenzierten, schlanken Mozart-Klang, der nicht die Angst vor dem sprichw√∂rtlichen Porzellanladen vor sich hertrug, sondern sicher und spielerisch darin umherspazierte. Ernster wurde es mit Gustav Mahlers ‚ÄěAdagietto‚Äú aus der 5. Sinfonie, bei dem sich die Solistin Sarah Christ an der Harfe bereits mitten unter die Streicher mischte. Und genau so war auch das Ergebnis der Interpretation ein feiner Mischklang von einem Saiteninstrument unter Saiteninstrumenten, wobei Hentrich gut daran tat, das St√ľck nicht allzu langsam zu nehmen. Solistisch durfte Christ dann in den zwei T√§nzen von Claude Debussy brillieren. Gemeinsames Atmen mit den Streichern und eine f√ľr den Raum der Kirche sehr ad√§quate, deutliche Spielhaltung machten auch dieses leichtf√ľ√üig-impressionistische St√ľck zu einem Genuss. Das h√§tte nun munter so weitergehen k√∂nnen, doch die Streicherphilharmonie zeigte nach der Pause noch weitere Facetten ihres K√∂nnens mit zwei Werken aus dem 20. und 21. Jahrhundert.

 

Mit dem Werk des lettischen Komponisten Pēteris Vasks ist Hentrich schon seit vielen Jahren vertraut ‚Äď im letzten Jahr konnte die Streicherphilharmonie sein St√ľck ‚ÄěViatore‚Äú mit dem Komponisten selbst anl√§√ülich einer Baltikum-Reise erarbeiten. Mit markanten Themen und klarer diatonischer F√ľhrung versehen, ist ‚ÄěViatore‚Äú wohl ein moderner Ausl√§ufer der sinfonischen Dichtung, die Wegstrecke des Wanderers und die zerflie√üende Zeit zeichnete das Orchester gut nach. Zum Abschluss waren alle Musikerinnen und Musiker in Grażyna Bacewicz ‚ÄěKonzert f√ľr Streichorchester‚Äú (1948) stark gefordert, die polyphone Struktur zur Lebendigkeit zu erwecken. Das gelang unter den motivierenden H√§nden von Wolfgang Hentrich v√∂llig problemlos und mit sch√∂ner Differenzierung der Rhythmik und Lautst√§rken. Und dann noch einmal Schwelgen in der Zugabe: mit Edward Elgars ‚ÄěNimrod‚Äú-Variation brachten die jungen Saitenspieler noch etwas britisches Proms-Feeling in die Frauenkirche. Bis dahin ist es ja auch gar nicht mehr so lange.


Der stetig wachsende KlangkŲrper

Nach einem Sensationserfolg im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins am 13. Juli 2018 hat die Deutsche Streicherphilharmonie am 18. Juli 2018 unter Leitung ihres ehemaligen Chefdirigenten Michael Sanderling und mit der Solistin Julia Fischer in der Konzertkirche Neubrandenburg ein unvergleichliches Konzert gegeben. Deutschlandfunk Kultur hat dieses zutiefst ber√ľhrende Konzert aufgezeichnet und den Mitschnitt am Donnerstag, 19. Juli 2018, um 20.03 Uhr in der Sendung ‚ÄěKonzert‚Äú gesendet (Moderation: Carola Malter). Im Audio-Archiv von Deutschlandfunk Kultur ist das Konzert der Deutschen Streicherphilharmonie noch bis 18. August 2018 zu h√∂ren ebenso wie das Interview mit¬† Michael Sanderling √ľber die Deutsche Streicherphilharmonie und das Interview mit der Solistin Julia Fischer √ľber ihren Club und die Arbeit am Konzert von Rubtsov.

 

Die Deutsche Streicherphilharmonie ist das Spitzenensemble der Musikschulen. Beim Festival Mecklenburg-Vorpommern gastiert es in diesem Jahr in Neubrandenburg und in Wismar (19. Juli 2018, 19:30 Uhr). Die Solistin ist Julia Fischer, am Pult steht Michael Sanderling.

 

Die Musiker der Deutschen Streicherphilharmonie¬†sind zwischen elf¬†und 20 Jahre alt. In einem der bundesweit stattfindenden Probespiele haben sie sich f√ľr das Streichorchester qualifiziert. Mehrmals im Jahr nehmen sie an mehrt√§gigen Arbeitsphasen teil, um anschlie√üend auf Konzerttournee zu gehen.

Wer mitspielen darf, hat eine au√üergew√∂hnliche Zeit vor sich. Die Mitgliedschaft endet nicht nach einer Probenphase, sondern meistens erst mit dem Beginn eines Studiums oder einer Ausbildung. So ist das Streicherensemble ein stetig wachsender Klangk√∂rper, ein besonderer Ort intensiver k√ľnstlerischer und menschlicher Begegnungen.

 

Unter der k√ľnstlerischen Leitung von Wolfgang Hentrich und den Mentoren des RSB wird an einem unverwechselbaren Klang gearbeitet und best√§ndig¬†neues Repertoire entdeckt.¬†In dem Klangk√∂rper¬†"reift" der zuk√ľnftige Nachwuchs an Orchestermusikern und Solisten.

2003 √ľbernahm Michael Sanderling den Taktstock. Zehn Jahre lang leitete er erfolgreich das junge Streicherensemble, dem er als Ehrendirigent nach wie vor verbunden ist. In diesem Sommer dirigiert er gleich¬†mehrere Konzerte.

 

Auch die international renommierte Geigerin Julia Fischer war schon mehrmals bei dem Orchester zu Gast.¬†In Neubrandenburg spielt sie das ihr gewidmete Konzert ihres K√ľnstlerfreundes Andrey Rubtsov. Der begabte Dirigent, Oboist und Komponist schrieb 2013 das¬†"Konzert f√ľr Violine und Orchester", das mit seinem virtuosen Solopart der Klangwelt der Sp√§tromantik verbunden ist.

 

Aufzeichnung des Konzertes vom 18. Juli 2018 in der Konzertkirche Neubrandenburg

 

  • Max Bruch

Serenade nach schwedischen Volksmelodien
f√ľr Streichorchester in c-Moll

  • Andrey Rubtsov

Konzert f√ľr Violine und Orchester¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†

  • Franz Schubert

Rondo A-Dur f√ľr Violine und Streichorchester¬† D 438

  • Dmitrij Schostakowitsch

Kammersinfonie c-Moll op. 110a nach dem Streichquartett Nr. 8 c-Moll
Arrangiert von Rudolf Barschai

 

Violine: Julia Fischer
Deutsche Streicherphilharmonie
Leitung: Michael Sanderling

 

Konzert der Deutschen Streicherphilharmonie mit Michael Sanderling und Julia Fischer beim Festival Mecklenburg-Vorpommern

 

Audio-Archiv von Deutschlandfunk Kultur


Wolfgang Jacobi Kompositionspreis

Der Deutsche Harmonika-Verband schreibt in Kooperation mit dem Deutschen Akkordeonlehrer-Verband den "Wolfgang Jacobi Kompositionspreis", einen Nachwuchswettbewerb f√ľr junge Komponistinnen und Komponisten aus Europa aus. Ziel ist es, junge Komponistinnen und Komponisten dazu anzuregen, sich mit dem Instrument Akkordeon als Ensembleinstrument und im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten und / oder Gesang auseinanderzusetzen.

 

Gefordert wird ein Werk f√ľr Akkordeon mit einem bis zu maximal vier anderen Instrumenten aus dem klassischen Bereich (Holzbl√§ser, Blechbl√§ser, Schlagzeug) oder mit Gesang. Die Gesamtzahl der Ausf√ľhrenden ist auf f√ľnf begrenzt. Das Werk soll maximal 10 Minuten dauern. Die Komposition darf nur handschriftlich verfasst sein und weder √∂ffentlich aufgef√ľhrt noch publiziert worden sein.

 

Es steht ein Preisgeld von ‚ā¨ 1.500* zur Verf√ľgung, das von einer unabh√§ngigen Jury frei vergeben werden kann. Die besten drei Teilnehmer werden zu einem Workshop am 13./14.4. 2019 eingeladen, bei dem sie mit zwei Komponisten ihre St√ľcke diskutieren. Die pr√§mierten Werke sollen bei der Auftaktveranstaltung der Osterarbeitswoche des DHV in der Bundesakademie Trossingen am 14.4. 2019 uraufgef√ľhrt werden. Die Kosten f√ľr Fahrt und eine Unterkunft tr√§gt der DHV.
 

Anmeldeschluss ist der 31. Dezember 2018.

 

Weitere Informationen:

Faltblatt

 

Kontakt:

Deutscher Harmonika-Verband e. V.
Stefan Hippe
Rudolf-Maschke-Platz 6
78647 Trossingen

Tel. 07425 / 959 92-21
Fax 07425 / 959 92-90
info( at )dhv-ev.de
www.dhv-ev.de
 


FŁr den Erhalt der Qualitšt und Vielfalt der Ųffentlich-rechtlichen Medien

D√ľsseldorf, im Juli 2018

 

Mit gro√üer Sorge beobachtet der kulturPARTNERnrw e.V. die aktuelle Debatte um Aufgaben und Strukturen des √∂ffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland. ARD und ZDF sind aufgefordert, weitere Sparma√ünahmen √ľber die bisherigen Einsparvorschl√§ge hinaus zu ergreifen. Privatpersonen, Parteien und Unternehmen √ľben Kritik am bestehenden Rundfunkbeitrag. In K√ľrze wird die Rundfunkkommission der L√§nder √ľber m√∂gliche Strukturver√§nderungen der √∂ffentlich-rechtlichen Medien entscheiden.

Als größtes Kulturnetzwerk der Konzerthäuser, Theater, Museen, Festivals und Kultureinrichtungen Nordrhein-Westfalens warnen wir eindringlich vor kurzsichtigen, politisch oder kommerziell motivierten Maßnahmen, die das unschätzbar wertvolle System eines unabhängigen Rundfunks auf Dauer beschädigen oder zerstören könnten.

 

Das Netzwerk der kulturPARTNERnrw bef√ľrchtet eine massive Gef√§hrdung der demokratischen und kulturellen Vielfalt in Deutschland sowie der unabh√§ngigen Berichterstattung, des Qualit√§tsjournalismus und der Bildungs- und Kulturf√∂rderung, wenn es zu einer Schw√§chung des √∂ffentlich-rechtlichen Systems kommen sollte.

 

Am Beispiel Nordrhein-Westfalens l√§sst sich die enorme Bedeutung des √∂ffentlich-rechtlichen Rundfunks f√ľr die Kultur erl√§utern. Mit dem Kulturradio WDR 3 verf√ľgt der WDR als Landessender NRW √ľber das reichweitenst√§rkste Publikumsmedium f√ľr Kultur in NRW. Es bietet ein regionales, aktuelles und landesweit g√ľltiges Feuilleton, das jeden Tag bis zu 500.000 H√∂rer*innen hat.

Neben der journalistischen Grundversorgung bietet das Kulturradio des WDR zugleich die gr√∂√üte Konzertb√ľhne im Land. Nicht nur die eigenen Klangk√∂rper des WDR werden hier ausgestrahlt, sondern auch alle Kulturorchester des Landes und ungez√§hlte Ensembles der Kammermusik, des Jazz und der zeitgen√∂ssischen Musik. Kein kommerzielles Medium der Welt w√ľrde solche Anspruchs-Programme realisieren!

 

Der WDR und insbesondere sein Kulturradio geh√∂ren zu den entscheidenden Kulturfaktoren in NRW. Zahlreiche Produktionen der Musik, aber auch der Literatur, des H√∂rspiels, des Films und der Dokumentationen w√ľrden ohne den WDR niemals zustande kommen.

 

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland ist der größte Auftraggeber zeitgenössischer Kompositionen, mit denen wir die Musikgeschichte wie kein anderes Land prägen. Die ARD zählt insgesamt zu den stärksten Motoren der Kulturwirtschaft in Deutschland. Ein nicht unerheblicher Teil der Autoren, Musiker, Regisseure, Komponisten, Schauspieler, Produzenten in Deutschland lebt von den Aufträgen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ungezählte Formate des Hörfunks und des Fernsehens können nur entstehen, wenn es kommerziell unabhängige öffentlich-rechtliche Medien gibt.

 

Als gr√∂√üter Zusammenschluss der Kulturtr√§ger des Landes NRW unterst√ľtzen wir alle Bem√ľhungen, die Qualit√§t und die Vielfalt der Kulturprogramme und ihrer k√ľnstlerischen Produktionen sowie eine von kommerziellen Interessen und politischen Zw√§ngen unabh√§ngige Berichterstattung in den √∂ffentlich-rechtlichen Medien zu erhalten und zu garantieren.

 

kulturPARTNERnrw e.V. ‚Äď Der Vorstand

 

Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) ist Mitglied der Kulturpartner NRW e.V.


Bundeswettbewerb Jugend komponiert 2019

 

Die Jeunesses Musicales Deutschland l√§dt alle jungen Komponierenden im Alter von 12 bis 22 Jahren, die in Deutschland leben und/oder die deutsche Staatsb√ľrgerschaft besitzen, ein, am 34. Bundeswettbewerb Jugend komponiert teilzunehmen. Es gibt wieder 30 Bundes- und F√∂rderpreise zu gewinnen, die ein Vollstipendium f√ľr eine Kompositionswerkstatt in der Musikakademie Schloss Weikersheim beinhalten.

In den Werkkategorien 1 und 2 k√∂nnen in diesem Jahr Kompositionen f√ľr Querfl√∂te, Klarinette, Violine, Harfe und Akkordeon eingereicht werden. Diese Werke werden, wenn sie mit einem Preis ausgezeichnet werden, √∂ffentlich aufgef√ľhrt und in einer hochwertigen Aufnahme produziert. In der Werkkategorie 3 k√∂nnen zudem auch Kompositionen f√ľr andere Besetzungen eingesendet werden.

Einsendeschluss ist der 5. Januar 2019. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt Anfang Februar 2019.

Die Kompositionswerkstatt der Förderpreisträger findet vom 22. bis 28. April 2019 statt, die

Kompositionswerkstatt der Bundespreisträger vom 9. bis 17. August 2019.

 

Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und der Anmeldung zum 34. Bundeswettbewerb Jugend komponiert finden Sie unter www.jmd.info/jugend-komponiert/bjk/wettbewerb-2019.


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