Kreismusikschule Johann Sebastian Bach in MŁhlhausen ThŁringen
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VDM News

Umfrage des Deutschen Musikrats zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Musikleben

Der Deutsche Musikrat f√ľhrt gemeinsam mit dem Zentrum f√ľr Kulturforschung aktuell eine Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Musikleben durch. Die Befragung richtet sich an alle Personen, die im Musikleben aktiv sind¬†‚Äď sei es im k√ľnstlerischen, musikp√§dagogischen oder musikwirtschaftlichen Bereich oder als Amateurmusizierende.¬†Sie l√§uft noch bis zum 28. Februar 2021 und ist erreichbar unter: https://dmr-befragung.kulturforschung.de. Bisher haben sich bereits √ľber 2.000 Personen beteiligt. Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter http://www.musikrat.de/corona/dmr-corona-studie.

 

Der Deutsche Musikrat ruft dazu auf,¬†wenn¬†in Netzwerken oder Social-Media-Kan√§len auf die Umfrage aufmerksam gemacht wird. Entsprechende Meldungen des Deutschen Musikrats finden sich auf Facebook, Instagram, Twitter und LinkedIn. Mit den Erkenntnissen der Studie sollen die kurz- und vor allem mittelfristigen Folgen der Pandemie f√ľr die Kreativschaffenden und den Musikstandort Deutschland evaluiert werden. Der Deutsche Musikrat m√∂chte sich mit passgenauen Forderungen daf√ľr einsetzen, die verschiedenen Bereiche des Musiklebens und damit auch die Musikwirtschaft in Zukunft krisensicherer zu gestalten.

F√ľr weitergehende Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an das Generalsekretariat des Deutschen Musikrats: generalsekretariat( at )musikrat.de.

Deutscher Musikrat, DTKV und VdM fordern Arbeitsminister Hubertus Heil auf, eine Ausnahmeregelung fŁr Nebenverdienste bei der KŁnstlersozialkasse zu ermŲglichen

Kreativschaffende, die in der K√ľnstlersozialkasse (KSK) versichert sind, m√ľssen laut geltender Regelungen mindestens 51 Prozent ihres Einkommens durch k√ľnstlerische oder publizistische T√§tigkeit erwirtschaften. Zudem d√ľrfen KSK-Versicherte nur geringf√ľgig, also auf 450-Euro-Basis, aus nichtk√ľnstlerischer T√§tigkeit dazu verdienen. Dies f√ľhrt aktuell dazu, dass zahlreiche Versicherte, die aufgrund der Corona-Ma√ünahmen tempor√§r in nichtk√ľnstlerischen Arbeitsbereichen ihren Lebensunterhalt verdienen, von einem Ausschluss aus der KSK bedroht sind.

 

Hierzu Christian H√∂ppner, Generalsekret√§r des Deutschen Musikrates: ‚ÄěDer Deutsche Musikrat, der Deutsche Tonk√ľnstlerverband (DTKV) und der Verband deutscher Musikschulen (VdM) fordern Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, ggf. in Abstimmung mit Gesundheitsminister Jens Spahn, dazu auf, der K√ľnstlersozialkasse √ľber eine Rechtsverordnung kulantere Regelungen in Bezug auf Nebenverdienste zu erm√∂glichen. Bis zum Ende der Pandemie sollten KSK-Versicherte nichtk√ľnstlerische T√§tigkeiten ausnahmsweise auch √ľber der Geringf√ľgigkeitsgrenze und in h√∂herem Umfang als ihre k√ľnstlerischen T√§tigkeiten aus√ľben k√∂nnen. Freischaffende Kreative sind durch Corona unverschuldet in die Situation geraten, mit ihrem eigentlichen Beruf ihren Lebensunterhalt nicht erwirtschaften zu k√∂nnen. Wenn diese dann tempor√§r in anderen Bereichen ihr Geld verdienen, anstatt beim Jobcenter finanzielle Hilfen zu beantragen, darf dies nicht mit dem Ausschluss aus der KSK bestraft werden. Um eine dauerhafte Abwanderung von hochqualifizierten Kreativen in andere T√§tigkeitsfelder zu verhindern, m√ľssen diese mit ihrem Beruf anerkannt und gef√∂rdert werden ‚Äď auch und gerade, wenn sie ihn zeitweise nicht aus√ľben k√∂nnen.‚Äú

 

Die K√ľnstlersozialversicherung ist Teil der gesetzlichen Sozialversicherung in Deutschland. Freischaffende K√ľnstler sowie Publizisten k√∂nnen bei entsprechendem Nachweis einer dauerhaften T√§tigkeit in ihren Arbeitsfeldern √ľber die KSK ihre Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung abschlie√üen und zahlen hierbei nur den Arbeitnehmeranteil. Damit wird auch eine Angleichung des Versicherungsschutzes von freiberuflichen Kreativen an den von Angestellten angestrebt.

Jetzt gemeinsam fŁr kulturelle Bildung beteiligen

Zukunft, Generationengerechtigkeit, Umwelt, Bildung, Mobilit√§t, Digitalit√§t, Stadt und Land, Vielfalt ‚Äď die Themen, bei denen Jugendliche etwas im Land verbessern wollen, sind gro√ü. Das Bundesjugendministeriun stellt f√ľr die Anliegen Jugendlicher eine Million Euro zur Verf√ľgung.

 

1. Schritt: In einem Online-Ideen-Hackathon vom 19. bis 20. Februar 2021 diskutieren bis zu 500 Jugendliche gemeinsam ihre Ideen. Jetzt f√ľr den Ideen-Hackathon registrieren!

Das Programm f√ľr den Hackathon ist online verf√ľgbar.

 

2. Schritt: Eine Jury aus zehn Jugendlichen sucht aus den Projektvorschl√§gen des Hackathon Projekte aus und √ľbernimmt sp√§ter die Patenschaft bei der Umsetzung der Projekte.

 

3. Schritt: Die Projektideen werden im Rahmen der JugendPolitikTage 2021 veröffentlicht und die Anliegen Jugendlicher breit diskutiert. In einer bundesweiten Online-Abstimmung im Mai 2021 werden dann die zehn Projekte, die gefördert werden, ausgesucht.

 

4. Schritt: Die Projekte werden mit jeweils mit bis zu 100.000 Euro gefördert. Die Projekte finden zwischen Oktober 2021 und November 2022 statt. Jugendliche können gemeinsam mit Vereinen, Verbänden und Trägern der öffentlichen oder freien Jugendhilfe ihre Projektideen umsetzen.

 

In einem Video-Grußwort (http://www.youtube.com/watch?v=A9b3PaokRTU) erklärt Bundesjugendministerin Franziska Giffey, wie das Jugendbudget funktioniert, wer mitmachen kann und welche Projekte gefördert werden.

?DEIN INSTRUMENT - Richtig gut lernen!?

Gerade in der Not, wenn man gezwungen ist, gewohnte Pfade zu verlassen, ist Kreativit√§t gefragt. Und so f√ľhren Lock-Down und Kontaktbeschr√§nkung auch im Bereich der Musikp√§dagogik und der Musikschule der Stadt Leverkusen zu kreativen Ideen, besonders im Bereich der Digitalisierung.¬†

 

Um der Herausforderung zu begegnen, Kindern und Familien zum Ende der musikalischen Fr√ľherziehung in Leverkusen Instrumente und Perspektiven n√§her zu bringen, entstand die Idee, ein virtuelles Instrumentenkarussell ins Leben zu rufen. Der bisher noch kaum genutzte YouTube-Kanal der Musikschule sollte belebt werden, um per Video √ľber die vielf√§ltigen Angebote zu informieren. Eine fix gedachte Idee mit weitreichenden Folgen.

 

So wurden individuelle Konzepte f√ľr Videos zu 24 Instrumenten und F√§chern entwickelt. In m√ľhevoller Arbeit und mit finanzieller Unterst√ľtzung des F√∂rdervereines des Musikschulen wurden sie bereits weitgehend abgedreht. Das besondere an dem Projekt ist, dass jedes Instrument auf seine eigene ganz besondere Art und Weise von Lehrkr√§ften pr√§sentiert wird. Baglama-Lehrer Muammer Kuzey etwa schafft er in seinem Video mit viel Humor und Fingerspitzengef√ľhl Kinder anzusprechen, um ihre Neugierde f√ľr sein Herzensinstrument zu wecken. Die Querfl√∂te zum Beispiel wird gleich von vier Lehrerinnen auf erfrischende und abwechslungsreiche Art n√§her gebracht. Auch Sch√ľler der Musikschule Leverkusen haben sich mit ihrem K√∂nnen und ihrer Leidenschaft f√ľr ihre Instrumente mit eingebracht, um die facettenreiche Darstellung zu bereichern.

 

Aktuell wird jeden Freitag um 18:30 Uhr auf dem YouTube-Kanal der Musikschule und der Facebook-Seite eine neues Instrument präsentiert und in Zeiten von Online-Unterricht, Lock-Down und Kontaktbeschränkung Appetit aufs Erleben von Instrumenten und das Musizieren gemacht. 

 

Die Videos eigenen sich auch hervorragend als Erg√§nzung zum Unterricht und werden vor Ort schon flei√üig im Bereich der elementaren Musikerziehung eingesetzt. Vielleicht auch ein Tipp f√ľr Interessierte jenseits der Leverkusener Stadtgrenzen, die auf der Suche nach anschaulichem und vielf√§ltigen Clips zu Ihren Instrumenten sind.¬†

 

Unter diesem Link lassen sich alle Instrumente gesammelt in einer Playlisten anschauen: 

https://youtube.com/playlist?list=PLMWJ3tbs3GQxl-3t4O1r0-0PAuI2RYnD6

ńnderungen bei ‹berbrŁckungshilfe und Neustarthilfe fŁr Solo-Selbstšndige

Die neue √úberbr√ľckungshilfe III umfasst auch die sogenannte ‚ÄěNeustarthilfe f√ľr Soloselbstst√§ndige‚Äú. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbstst√§ndigen, insbesondere K√ľnstlerinnen und K√ľnstlern sowie Kulturschaffenden, Rechnung getragen werden.

 

Neustarthilfe f√ľr Solo-Selbst√§ndige¬†f√ľr Januar 2021 bis Juni 2021

 

  • Die Neustarthilfe kann von Solo-Selbst√§ndigen beantragt werden, die im Jahr 2019 mindestens 51 Prozent ihres Einkommens aus selbst√§ndiger T√§tigkeit erwirtschaftet haben. Weiter k√∂nnen unst√§ndig Besch√§ftigte, z.B. Musikerinnen und Musiker, die Einkommen aus selbst√§ndiger T√§tiger und unst√§ndiger Besch√§ftigung beziehen, die Neustarthilfe beantragen. Eink√ľnfte aus unst√§ndiger Besch√§ftigung werden Ums√§tzen aus selbst√§ndiger T√§tigkeit gleichgestellt.
  • Solo-Selbst√§ndige k√∂nnen statt Fixkosten eine einmalige Betriebskostenpauschale ansetzen.
  • Die volle Betriebskostenpauschale erhalten diejenigen, deren Umsatz im Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 im Vergleich zum Januar 2019 bis Juni 2019 um 60 Prozent oder mehr zur√ľckgegangen ist.
  • Bei der einmaligen Betriebskostenpauschale, also keiner Einzelerstattung von Betriebskosten, liegt der Referenzumsatz bei 50 Prozent des Gesamtumsatzes des Jahres 2019. Die maximale H√∂he betr√§gt 7.500 Euro.
  • Die Betriebskostenpauschale wird als Vorschuss gezahlt. Wird im Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 ein h√∂herer Umsatz erzielt, muss der Vorschuss anteilig zur√ľckgezahlt werden.
  • Der Betriebskostenzuschuss wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet. Sie kann, sofern erforderlich, zus√§tzlich beantragt werden. Die Grundsicherung bezieht sich auf die privaten Ausgaben. Der Betriebskostenzuschuss ist ein steuerbarer Zuschuss.

 

Weitere Informationen: Bundesministerium der Finanzen

Bundesregierung beschlieŖt Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz

Die Bundesregierung hat am 20. Januar 2021 den von der Bundesministerin der Justiz und f√ľr Verbraucherschutz, Christine Lambrecht, vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur ausdr√ľcklichen Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz beschlossen. Damit setzt sie eine Vereinbarung des Koalitionsvertrags um.

 

Nach dem Entwurf soll in Artikel 6 Absatz 2 Grundgesetz folgende Formulierung aufgenommen werden (neuer Text unterstrichen):

‚ÄěPflege und Erziehung der Kinder sind das nat√ľrliche Recht der Eltern und die zuv√∂rderst ihnen obliegende Pflicht. √úber ihre Bet√§tigung wacht die staatliche Gemeinschaft. Die verfassungsm√§√üigen Rechte der Kinder einschlie√ülich ihres Rechts auf Entwicklung zu eigenverantwortlichen Pers√∂nlichkeiten sind zu achten und zu sch√ľtzen. Das Wohl des Kindes ist angemessen zu ber√ľcksichtigen. Der verfassungsrechtliche Anspruch von Kindern auf rechtliches Geh√∂r ist zu wahren. Die Erstverantwortung der Eltern bleibt unber√ľhrt.‚Äú

 

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht erklärt:

‚ÄěDer Schutz der Kinderrechte muss ein Leitbild f√ľr unsere Gesellschaft sein. Mit der Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz machen wir deutlich, dass uns das Wohlergehen von Kindern ganz besonders am Herzen liegt. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie sind besonders schutzbed√ľrftig und haben besondere Bed√ľrfnisse. Dies wird jetzt auch ausdr√ľcklich im Grundgesetz anerkannt werden.

Die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz kann noch in diesem Jahr Wirklichkeit werden. Dazu brauchen wir eine breite parlamentarische Mehrheit, die wir nur mit einer konstruktiven Haltung und Kompromissbereitschaft bei allen Beteiligten erreichen k√∂nnen. Wir d√ľrfen diese historische Chance auf eine Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz nicht ungenutzt verstreichen lassen.‚Äú

 

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey erklärt:

‚ÄěKinder sind eigenst√§ndige Pers√∂nlichkeiten mit eigenen Rechten. Es ist wichtig, dass wir daf√ľr das gesellschaftliche Bewusstsein sch√§rfen und die Rechte der Kinder √ľberall sichtbarer machen ‚Äď vor allem endlich auch im Grundgesetz, unserem Wertekompass. Deswegen ist es ein Erfolg, dass wir heute eine weitere H√ľrde auf unserem Weg, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, genommen haben. Jetzt sind Bundestag und Bundesrat am Zug, um dieses historische Vorhaben weiter voranzubringen. Ich setze darauf, dass wir im parlamentarischen Verfahren zu einem guten Ergebnis kommen. Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, dass wir die Interessen der Kinder stets besonders im Blick behalten m√ľssen, dies aber leider noch nicht √ľberall selbstverst√§ndlich ist. Umso wichtiger ist es deshalb, gerade jetzt die Kinderrechte gro√üzuschreiben ‚Äď in unser Grundgesetz.‚Äú

 

Der Regierungsentwurf geht auf Empfehlungen einer Bund-L√§nder-Arbeitsgruppe zur√ľck und setzt die Einigung auf einen Regelungstext um, welche eine vom Koalitionsausschuss eingesetzte Arbeitsgruppe am 12. Januar erzielt hatte.

 

Zu den wesentlichen Punkten gehören:

 

Grundrechtssubjektivität von Kindern einschließlich eines Entwicklungsgrundrechts

Die Grundrechtssubjektivit√§t besagt, dass Kinder Tr√§ger von Grundrechten sind. Diese an sich selbstverst√§ndliche Feststellung ist im Regelungstext so umgesetzt, dass ausdr√ľcklich ein Recht des Kindes auf Achtung und Schutz seiner verfassungsm√§√üigen Rechte verankert ist. Insbesondere wird das Recht auf Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsf√§higen Pers√∂nlichkeit genannt.

Verankerung des Kindeswohlprinzips

Das Kindeswohl als handlungsleitender Aspekt soll ausdr√ľcklich in der Verfassung verankert werden und bei staatlichem Handeln angemessen ber√ľcksichtigt werden. Das wird die Elternrechte nicht schm√§lern. Vielmehr bleibt es dabei, dass der Staat in Elternrechte nur bei konkreter Gef√§hrdung des Kindeswohls eingreifen darf.¬†

Gehörsrecht des Kindes

Der verfassungsrechtliche Anspruch von Kindern auf rechtliches Geh√∂r bei Einzelentscheidungen von Gerichten oder Beh√∂rden in eigenen Angelegenheiten wird bekr√§ftigt. Sie k√∂nnen ihre Meinung √§u√üern und diese ist zu ber√ľcksichtigen.

Rechtsstellung Eltern

Das Verh√§ltnis von Eltern und Staat bleibt unber√ľhrt. Die Rechte und Pflichten der Eltern bleiben bestehen.

 

Quelle: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/bundesregierung-beschliesst-verankerung-von-kinderrechten-im-grundgesetz/165118

Trauer um den langjšhrigen Sprecher des FŲrderkreises im Verbandes deutscher Musikschulen

Rolf Ibach, der jahrelang die traditionsreiche Pianofabrik in Wuppertal und Schwelm leitete, war zeitlebens der Klaviernachwuchs ein großes Anliegen. Im Verband deutscher Musikschulen (VdM) hat er sich dabei große Verdienste erworben.

 

 

Rolf Ibach, als Sprecher des Förderkreises im VdM bei der

Bundesversammlung 2008 des VdM in Limburg. Foto: Heidi Wucher

So engagierte er sich von 1993 bis 2009 ehrenamtlich und mit Leidenschaft als Sprecher des F√∂rderkreises. In dieser Zeit setzte er sich auch f√ľr die F√∂rderung der Klavierseminare f√ľr Erwachsenenunterricht ein und erwirkte daf√ľr eine namhafte Unterst√ľtzung durch den Bundesverband Klavier. Zus√§tzlich √ľbernahm er auch eine Zeit lang die Funktion des Rechnungspr√ľfers des VdM.

Bis zu seiner Krankheit und seinem R√ľckzug 2020 blieb er dem Verband eng verbunden.

Nun ist Rolf Ibach im Alter von 80 Jahren gestorben.

 

In seiner Traueranzeige steht seine tr√∂stliche √úberzeugung: ‚ÄěWenn nichts mehr geht, dann bleibt immer noch die Musik.‚Äú

 

Als kluger, herzlicher und stets f√ľr die Musikschulsache engagierter Mitstreiter wird Rolf Ibach dem VdM immer in dankbarer Erinnerung bleiben.

Preistršger des VdM-Kompositionswettbewerbs ?Beethoven ? zurŁck in die Zukunft? ausgezeichnet

 

Mit seiner Komposition ‚ÄěVariationen √ľber das Thema des I. Satzes des Streichquartetts op. 131 von Ludwig van Beethoven‚Äú hat sich Jacek Domagała gegen eine Vielzahl von Bewerberinnen und Bewerbern f√ľr den Kompositionswettbewerb ‚ÄěBeethoven ‚Äď Zur√ľck in die Zukunft‚Äú des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) durchgesetzt. Die Wettbewerbsjury hat unter den zahlreichen Einsendungen dem polnischen Komponisten mit Hauptwohnsitz in Berlin einen mit 4.000 Euro dotierten ersten Preis (sowie einer Urauff√ľhrung seines Werkes unter dem Dirigat von Marek Janowski) verliehen. Ein mit 2.000 Euro dotierter Sonderpreis ging an die (Film-)Komponistin Susanne Hardt, Dresden, f√ľr ihre Komposition ‚ÄěUnerh√∂rt‚Äú. Daneben sprach die Fachjury, der die Werke ausschlie√ülich anonymisiert vorlagen, den Einsendungen ‚ÄěBlue Bird‚Äú von Takahiko Saito, ‚Äě2+5 Beethoven-Miniaturen‚Äú von Karl Frenzel und Paul Purps sowie ‚ÄěBeethoven - zur√ľck in die Zukunft‚Äú von Damon Lee jeweils eine lobende Anerkennung mit der Empfehlung zur Auff√ľhrung aus.

 

Der Vorsitzende der Hermann Josef Abs-Stiftung, Friedrich-Koh Dolge, und Claudia Dolge, Mitglied des Stiftungsrates, waren von der Idee eines Kompositionswettbewerbs mit dem Ziel einer auf die Deutsche Streicherphilharmonie, das junge Spitzenensemble der Musikschulen, zugeschnittenen Komposition begeistert. Mit der Zusage eines Preisgeldes in H√∂he von 6.000 Euro durch die Stiftung konnte der Wettbewerb f√ľr ein Werk f√ľr Streichorchester und Klavier unter dem Motto "Beethoven ‚Äď zur√ľck in die Zukunft" Ende 2019 vom Verband deutscher Musikschulen ausgeschrieben werden.

 

Das j√ľngste Bundesauswahlorchester ist ein besonders gelungenes Beispiel der deutschen Wiedervereinigung. 1973 in der damaligen DDR als Rundfunk-Musikschulorchester gegr√ľndet, kam das Ensemble 1991 auf Initiative der damaligen Jugend- und Familienministerin Angela Merkel als gesamtdeutsches Orchester in die Tr√§gerschaft des Verbandes deutscher Musikschulen. Seit 2004 ist das Orchester unter dem heutigen Namen Deutsche Streicherphilharmonie bekannt. Im Jubil√§umsjahr 2020 ‚Äď 30 Jahre Deutsche Einheit - wollten die 11- bis 20-j√§hrigen hochbegabten Streichertalente unter Leitung ihres Chefdirigenten Wolfgang Hentrich ein deutliches Zeichen f√ľr den Einheitsgedanken setzen, indem sie in allen 16 Bundesl√§ndern an bedeutsamen Veranstaltungsorten Konzerte vereinbarten. Mit Bundestagspr√§sident Wolfgang Sch√§uble konnte eine herausragende Pers√∂nlichkeit f√ľr die Schirmherrschaft dieses Projektes gewonnen werden. Der weltweit gefeierte Dirigent Marek Janowski, dem Orchester seit vielen Jahren in Proben und Konzerten eng verbunden, stand diesem Vorhaben als musikalischer Ratgeber und Unterst√ľtzer von Anfang an engagiert zur Seite.

 

Das Projekt fand gro√ües mediales Interesse, gleich das Er√∂ffnungskonzert am 10. Januar 2020 im ausverkauften Dresdner Kulturpalast wurde von Deutschlandfunk Kultur √ľbertragen. Coronabedingt mussten dann im Fr√ľhjahr und Sommer zahlreiche Konzerte abgesagt bzw. auf 2021 verschoben werden. Kurz vor dem zweiten Lockdown konnten die jungen Musikerinnen und Musiker im Herbst 2020 aber noch einmal bei Konzerten im Konzerthaus Berlin, im Kieler Schloss und im Joseph-Keilberth-Saal in Bamberg brillieren.

 

Neben Werken aus dem aktuellen Repertoire des Orchesters sollte beim Abschlusskonzert der Deutschlandtournee 2020 die Preistr√§gerkomposition unter Leitung von Marek Janowski uraufgef√ľhrt werden. Dieses Konzert findet nun am 13. Mai 2021 in der Historischen Stadthalle Wuppertal statt. Den Klavierpart der Variationen von Jacek Domagała √ľbernimmt der ARD-Preistr√§ger Fabian M√ľller, au√üerdem bringt er an diesem Abend mit dem Spitzennachwuchs Mozarts Klavierkonzert A-Dur KV 414 zur Auff√ľhrung.

 

Weitere Informationen unter www.deutsche-streicherphilharmonie.de

und unter https://www.musikschulen.de/dsp/aktuell/kompositionswettbewerb/index.html.

 

Pressekontakt:

Brigitte Baldes

Gesamtleitung Deutsche Streicherphilharmonie

Verband deutscher Musikschulen e.V.

Tel.: 0228/95706-15

baldes( at )musikschulen.de

 

Claudia Wanner

Pressesprecherin
Verband deutscher Musikschulen e.V.
Tel.  0228/95706-21

mobil  0171-7364487
presse( at )musikschulen.de

 

Plattform fŁr den Austausch digitaler Themen von Musikschullehrkršften

Gemeinschaftlich die Digitalisierung der Musikschullandschaft vorantreiben, Herausforderungen und Fragen mit Kollegen auf √ľberregionaler Ebene kl√§ren und st√§ndig neue Impulse f√ľr den Medieneinsatz im eigenen Musikschulunterricht erhalten ‚Äď mit dem MSdigital-Wissensnetzwerk des Landesverbandes der Musikschulen in Schleswig-Holstein (LVdM SH) ist dies erstmalig m√∂glich. ‚ÄěWir wollen mit dem MSdigital-Wissensnetzwerk den Musikschullehrkr√§ften des Landes eine Plattform bieten, um sich √ľber digitale Themen auszutauschen und Wissen zu verstetigen. Dies trifft besonders w√§hrend des anhaltenden Lockdowns auf enorme Resonanz‚Äú, erkl√§rt Rhea Richter, Gesch√§ftsf√ľhrerin des LVdM SH.

 

Das MSdigital-Wissensnetzwerk ist eine Ma√ünahme des aktuellen Digitalisierungsprojekts ‚ÄěMSdigital ‚Äď Schleswig-Holstein‚Äú des Landesverbands. Das Digitalisierungsvorhaben wird von der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek gef√∂rdert, von der Forschungsstelle Appmusik unterst√ľtzt und hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung von digitalen Methoden und Formaten im Bildungsangebot von Musikschulen in Schleswig-Holstein zu verstetigen, um allen Menschen in Schleswig-Holstein zeitgem√§√üe musikalische Bildung zug√§nglich zu machen. Unter anderem soll dieses Ziel mit dem Aufbau einer Online-Kommunikationsstruktur zur Unterst√ľtzung der Wissensentwicklung in einer spezialisierten Gemeinschaft erreicht werden. Herzst√ľck dieser Kommunikationsstruktur sind sogenannte Fachgruppen zu den jeweiligen Instrumentengruppen und Fachbereichen der Musikschulen, die sich im MSdigital-Wissensnetzwerk vereinen. In diesen Fachgruppen tauschen sich Lehrkr√§fte √ľber digitale Methodiken und Didaktiken aus, berichten von Erfahrungen und liefern somit ihren Kollegen neue Impulse f√ľr den eigenen Musikschulunterricht.

 

‚ÄěDie Resonanz auf das Angebot eines digitalen Wissensnetzwerkes ist enorm‚Äú, so Richter. ‚ÄěT√§glich erreichen uns neue Anfragen von engagierten Lehrkr√§ften, die sich im MSdigital-Wissensnetzwerk digital weiterbilden wollen.‚Äú Ende Oktober ist das MSdigital-Wissensnetzwerk gestartet und kann schon jetzt √ľber 90 Mitglieder und sechs verschiedene Fachgruppen z√§hlen. Der Austausch ist rege, sodass schon einige Hilfestellungen von Lehrkr√§ften f√ľr Lehrkr√§fte entstanden sind. Die Fachgruppen organisieren sich selbstst√§ndig und treffen sich regelm√§√üig online. Ein digitaler Workspace, der vom LVdM SH eingerichtet wurde, dient als Unterst√ľtzung des Netzwerkes und zur Informationsweitergabe.
Mit dieser Initiative hat der Landesverband der Musikschulen in Schleswig-Holstein eine √ľberregionale Kommunikationsstruktur geschaffen, um die digitale Trendwende der Musikschullandschaft effektiv voranzutreiben und um den Musikschulen digitale Hilfestellung w√§hrend der anhaltenden Corona-Krise geben zu k√∂nnen.

Rheinische Musikschule erhšlt Inklusionspreis 2020 NRW

Das Ministerium¬†f√ľr Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW¬†zeichnete den i-Chor unter der Leitung von Michael Kokott (musikalische Leitung) und Andrea Becker¬† (inklusives Chormanagement) mit¬†dem Inklusionspreis 2020 NRW¬†in der Kategorie "Freizeit und Kultur"¬†aus.

 

Pandemiebedingt fand die Verleihung am Dienstag, den 15. Dezember 2020 online statt. Die¬†Laudatio¬†hielt Dr. Leon vom Ministerium f√ľr Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW.

 

Der i-Chor¬† geh√∂rt seit September 2019 zum regul√§ren Angebot der Rheinischen Musikschule sowohl f√ľr Menschen mit als auch ohne Behinderung.¬†Das "i" steht sowohl f√ľr inklusiv als auch f√ľr innovativ. Ziel¬†des Chores ist es, die Freude am gemeinsamen Singen zu teilen und Inklusion¬†mit Freude und Leichtigkeit zu verkn√ľpfen. Der i-Chor f√∂rdert die gesellschaftliche Teilhabe¬†von Menschen mit Behinderung und ermutigt dazu, sich in¬†der √Ėffentlichkeit zu pr√§sentieren.

 

Nachzuhören und -zusehen ist der Inklusionspreis 2020 NRW unter https://www.mags.nrw/inklusionspreis.

 

Weitere Infomationen zum i-Chor unter:

https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/rheinische-musikschule/i-chor

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