Kreismusikschule Johann Sebastian Bach in Mühlhausen Thüringen

VDM News

Medienpreis LEOPOLD ? Gute Musik für Kinder

Der Countdown zur Bewerbung um den Medienpreis LEOPOLD lĂ€uft. Noch bis zum 31. Januar 2019 können Produzenten, Verlage und TontrĂ€gerhersteller CDs und DVDs mit fantasie- und qualitĂ€tvoller Musik fĂŒr Kinder einreichen, seien es traditionelle Kinderlieder, Rock-, Pop- und Weltmusik, Musiktheater, „Klassik“, Wissenswertes im Zusammenhang mit Musik  oder musikorientierte HörbĂŒcher.

Neu ist darĂŒber hinaus der Sonderpreis LEOPOLD interaktiv fĂŒr Musikapps und Online-Plattformen aus dem deutschsprachigen Raum, die zu kreativer Nutzung durch Kinder anregen und die von einer eigenen Jury beurteilt werden.

 

Bewerben können sich Produktionen, die zwischen dem 1. Januar 2015 und dem 31. Januar 2019 erschienen und ĂŒber den Handel oder andere Verkaufswege zu beziehen sind. Weitere Informationen und die Anmeldeunterlagen gibt es unter www.medienpreis-leopold.de.

 

Die Preisverleihung findet am 27. September 2019 im WDR Funkhaus Köln statt.

 

UnterstĂŒtzt wird der LEOPOLD vom Bundesministerium fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von den Partnern WDR 3 Kulturradio und der Initiative Hören. Die neuen Segmente Musikapps und Online-Formate des Medienpreises werden von der Forschungsstelle Appmusik der UniversitĂ€t der KĂŒnste Berlin unterstĂŒtzt.

 

Presseservice:
FĂŒr Veröffentlichungen steht das LEOPOLD-Logo unter www.musikschulen.de/projekte/leopold/leopold-logo-download/index.html zum Abruf bereit.

 

Pressekontakt:

Claudia Wanner

Verband deutscher Musikschulen e.V.
Tel. 0228/95706-21
mobil 0171-7364487
presse( at )musikschulen.de

 

 


Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!


Marimbakonzert

Traditionell umrahmt die Deutsche Streicherphilharmonie das Finale des Musikwettbewerbs "enviaM - musik aus kommunen" musikalisch. Dieses Jahr spielte das junge Spitzenensemble der Musikschulen am 24. November 2018 im Rahmen des Finales im Theater Chemnitz u.a. das Konzert fĂŒr Marimbaphon und Streichorchester, 2. und 3. Satz ("Lamento" und "Dança"), von Ney Rosauro mit Lars Weber als Solist. Die Leitung hatte Chefdirigent Wolfgang Hentrich.

 

Sehen Sie hier einen Mitschnitt des Konzerts von Valentin KĂŒhn (Hochschule Mittweida; Rechte: enviaM): enviaM-Finale 2018: Marimbaphon und Streichorchester, 2. und 3. Satz, von Ney Rosauro


Kreismusikschule Uecker-Randow ist in der ganzen Region beliebt und anerkannt

Der Parlamentarische StaatssekretĂ€r fĂŒr Vorpommern Patrick Dahlemann hat am 11. Dezember 2018 auf dem Weihnachtskonzert der Kreismusikschule Uecker-Randow in der Martin-Luther-Kirche in Eggesin einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 14.000 Euro zu gleichen Teilen aus dem Vorpommern-Fonds und aus dem Bildungsministerium fĂŒr die Anschaffung eines FlĂŒgels ĂŒbergeben. Die Gesamtinvestition betrĂ€gt 25 000 Euro. 11.000 Euro bringt der Förderverein der Musikschule auf. Der FlĂŒgel ist fĂŒr den Musikschulstandort Torgelow vorgesehen.

 

„Die Kreismusikschule Uecker-Randow ist bei Kindern, Jugendlichen, Eltern und Großeltern gleichermaßen beliebt und anerkannt. Hier wird eine hervorragende Arbeit geleistet. Zurzeit werden fast 30 verschiedene FĂ€cher angeboten. Anspruch der Schule ist es, allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die es möchten, eine musische Grundausbildung sowie einen qualifizierten und breitgefĂ€cherten Instrumental- und Gesangsunterricht anzubieten. Und das seit der GrĂŒndung 1959. So hat sich die Kreismusikschule seit nunmehr fast sechzig Jahren zu einem musischen Zentrum der ganzen Region entwickelt“, betonte Dahlemann beim Weihnachtskonzert.

 

Er wĂŒrdigte die besonderen Verdienste der langjĂ€hrigen Direktorin Christiane KrĂŒger: „Frau KrĂŒger ist die gute Seele der Musikschule. Mit großem Engagement und Leidenschaft sorgt sie dafĂŒr, dass ein qualitativ hochwertiger Unterricht stattfinden. Sie organisiert gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern Konzerte und Auftrittsmöglichkeiten fĂŒr ihre kleinen und großen SchĂŒlerinnen und SchĂŒler. Das ist vorbildlich.“ Dass sie heute erstmals nicht beim traditionellen Weihnachtskonzert der Schule dabei ist, habe einen besonderen Grund.

 

Dahlemann: „Von der MinisterprĂ€sidentin ist sie gerade in Schwerin fĂŒr ihre Verdienste mit dem Landeskulturpreis ausgezeichnet worden. Von hier aus herzlichen GlĂŒckwunsch dazu. Wir sind stolz auf Frau KrĂŒger und die ganze Musikschule.“

 

Quelle: Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern


Melodisch, kraftvoll, spielerisch

"Das 'JĂŒngste Spitzenorchester Deutschlands' unter dem Dirigat von Wolfgang Hentrich beeindruckte vor fast ausverkaufter kING das Publikum mit anspruchsvollen Kompositionen" war die Konzertkritik von Sören Heim in der Allgemeinen Zeitung am 22. November 2018 ĂŒber das Konzert der Deutschen Streicherphilharmonie am 18. November 2018 in der neuen Kultur- und Kongresshalle Ingelheim ĂŒberschrieben.

 

Der Artikel ist online zu lesen unter Allgemeine Zeitung (https://www.allgemeine-zeitung.de).

 

 

 


Musizieren zu Hause ist grundsätzlich erlaubt

Der Bundesgerichtshof hat in einem Rechtsstreit, in dem die klagenden Bewohner eines Reihenhauses erreichen wollten, dass sie das als LĂ€rmbelĂ€stigung empfundene Trompetenspiel aus dem benachbarten Reihenhaus nicht mehr hören mĂŒssen, zu Gunsten des musizierenden Nachbarn entschieden.

 

Das hĂ€usliche Musizieren einschließlich des dazugehörigen Übens gehöre zu den sozialadĂ€quaten und ĂŒblichen Formen der FreizeitbeschĂ€ftigung und sei in gewissen Grenzen hinzunehmen, weil es einen wesentlichen Teil des Lebensinhalts bilde und von erheblicher Bedeutung fĂŒr die Lebensfreude und das GefĂŒhlsleben sein könne. Es gehöre – wie viele andere ĂŒbliche FreizeitbeschĂ€ftigungen – zu der grundrechtlich geschĂŒtzten freien Entfaltung der Persönlichkeit.

Ein Ausgleich der widerstreitenden nachbarlichen Interessen könne im Ergebnis nur durch eine ausgewogene zeitliche Begrenzung des Musizierens herbeigefĂŒhrt werden. Dabei habe ein Berufsmusiker, der sein Instrument im hĂ€uslichen Bereich spielt, nicht mehr, aber auch nicht weniger Rechte als ein Hobbymusiker und umgekehrt.

 

Wie die zeitliche Regelung im Einzelnen auszusehen hat, richte sich nach den UmstĂ€nden des Einzelfalls, insbesondere dem Ausmaß der GerĂ€uscheinwirkung, der Art des Musizierens und den örtlichen Gegebenheiten. Eine BeschrĂ€nkung auf zwei bis drei Stunden an Werktagen und ein bis zwei Stunden an Sonn- und Feiertagen, jeweils unter Einhaltung der ĂŒblichen Ruhezeiten in der Mittags- und Nachtzeit, könne als grober Richtwert dienen. Die örtlichen Gegebenheiten seien ebenfalls von Bedeutung. Das Musizieren in den HauptwohnrĂ€umen des Hauses könne aber nicht gĂ€nzlich untersagt werden. Auch die zeitlich begrenzte Erteilung von Musikunterricht könne je nach Ausmaß der Störung noch als sozialadĂ€quat anzusehen sein. Die Festlegung der einzuhaltenden Ruhezeiten mĂŒsse sich an den ĂŒblichen Ruhezeiten orientieren, im Einzelnen hĂ€tten die Gerichte einen gewissen Gestaltungsspielraum. Ein nahezu vollstĂ€ndiger Ausschluss fĂŒr die Abendstunden und das Wochenende, wie ihn das Berufungsgericht vorgesehen hat, komme jedoch nicht in Betracht. Dies ließe nĂ€mlich außer Acht, dass BerufstĂ€tige, aber auch SchĂŒler hĂ€ufig gerade abends und am Wochenende Zeit fĂŒr das Musizieren finden.

 

Der BGH verwies das Verfahren an das Landgericht Augsburg zurĂŒck, das nun die konkreten Zeiten festzulegen hat (Urteil vom 26.10.2018, Az.: V ZR 143/17), veröffentlicht unter http://juris.bundesgerichtshof.de).


Pauschalverträge Kopierlizenzen behalten weiterhin Gültigkeit bis Ende der Vertragslaufzeit

Am 6. November 2018 hat ein GesprĂ€ch des VdM mit GEMA/VG Musikedition zur WeiterfĂŒhrung des Pauschalvertrags Kopierlizenzen stattgefunden. Dies war erforderlich, da die Quote von 60 Prozent – derzeit also rund 470.000 – der Instrumental- und VokalschĂŒler an VdM-Musikschulen bisher noch nicht erreicht ist.

 

Das Ergebnis des erfreulichen GesprĂ€chs ist, dass die Quote der Instrumental- und VokalschĂŒler, die zum Wirksamwerden des Pauschalvertrages notwendig ist, bis Ende 2020 ausgesetzt wird. Das bedeutet, dass die bereits abgeschlossenen PauschalvertrĂ€ge zwischen Musikschulen und VdM weiterhin ihre GĂŒltigkeit behalten.

 

Bundesvorstand und Erweiterter Bundesvorstand des VdM haben in ihren Sitzungen am 22. bzw. 23. November 2018 diese Regelung sowie den hinsichtlich der Laufzeit geĂ€nderten Kopierlizenzvertrag fĂŒr Musikschulen ab 2019 beschlossen.

Der Erweiterte Bundesvorstand des VdM empfiehlt den VdM-Mitgliedschulen den Abschluss des Kopierlizenzvertrages.

 

FĂŒr alle Musikschulen, die nun neu am Pauschalvertrag Kopierlizenzen teilnehmen möchten, steht der entsprechend aktualisierte Vertrag (mit der Änderung, dass die Quote bis Ende 2020 ausgesetzt wird) im Mitgliederbereich des VdM (https://www.musikschulen.de/intern.php) unter dem MenĂŒpunkt „Dokumente“ zum Abruf bereit. Musikschulen senden dem VdM bitte den Vertrag in zweifacher Ausfertigung unterschrieben per Post zu. Sie erhalten anschließend ein vom VdM unterzeichnetes Exemplar wieder zurĂŒck.

 

Als Ausblick: VdM und GEMA/VG Musikedition haben darĂŒber hinaus vereinbart, in der zweiten JahreshĂ€lfte 2019 Verhandlungen ĂŒber die weitere Ausgestaltung des Vertrages ab dem 1. Januar 2021 zu fĂŒhren. Der VdM wird seine Mitgliedschulen darĂŒber dann informieren.

 

VdM-Musikschulen, die Fragen zum Pauschalvertrag Kopierlizenzen haben, wenden sich bitte an den VdM: Tel. 0228/95706-0, vdm( at )musikschulen.de. 


500.000 Euro für ?Klasse: Musik für Brandenburg?

MinisterprĂ€sident Woidke gibt Förderzusage ĂŒber 500.000 Euro fĂŒr InstrumentenankĂ€ufe fĂŒr brandenburgische Musikklassen

 

Am letzten Samstag ĂŒbergab Brandenburgs MinisterprĂ€sident Dietmar Woidke beim 9. Konzert der brandenburgischen BlĂ€serklassen mit 360 Kindern in der MBS Arena in Potsdam den Fördermittelbescheid ĂŒber 500.000 Euro fĂŒr InstrumentenankĂ€ufe im Programm „Klasse: Musik“.

MinisterprĂ€sident Woidke: „Die Landesregierung fördert dieses Projekt sehr gerne. Es ist zu einer Herzensangelegenheit geworden. Damit sind die nĂ€chsten zwei Jahre ‚Klasse Musik‘ gesichert. Aber Geld ist nicht alles: Ohne das Herzblut der Mitarbeitenden des Verbandes der Musik- und Kunstschulen, ohne die Leidenschaft der MusiklehrkrĂ€fte und das einzigartige Engagement der Helferinnen und Helfer wĂ€re das ganze Projekt undenkbar. Deshalb allen vielen Dank.“

 

Der Verband der Musik- und Kunstschulen begrĂŒĂŸt die Investition in InstrumentenankĂ€ufe als einen wichtigen Schritt auf dem Weg, mittelfristig allen Kindern im Grundschulalter in der jeweiligen Herkunftsregion und unabhĂ€ngig von der sozialen Herkunft den Zugang zur Musik zu öffnen und mehr musische Bildung zu ermöglichen.

 

Das Programm „Klasse: Musik“ lĂ€uft im Land Brandenburg an 66 Grundschulen mit 170 Musikklassen. Aktuell nehmen 4.250 Kinder an dem Programm teil. Über 11.000 Kinder haben bereits in den letzten neun Jahren an dem Programm partizipiert und an dem zweijĂ€hrigen erweiterten Musikunterricht in „Klasse Musik“ an einer brandenburgischen Grundschule teilgenommen.

Viele Grundschulen wollen das Programm auch an ihrer Schule integrieren und kĂŒnftig BlĂ€ser-, Streicher-, Gitarren- oder Percussion-Klassen anbieten. Daher soll der erweiterte Musik- und Kunstunterricht in den nĂ€chsten Jahren ausgebaut werden. Das Programm „Klasse: Musik“ wird aus Mitteln des Förderprogramms „Musische Bildung fĂŒr alle“ des Landes Brandenburg finanziert.

 

Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg e.V.


Öffentliche Musikschulen zeigen Chancen für Inklusion auf

Inklusion in der MusikpĂ€dagogik war ein zentrales Thema der Herbsttagung 2018 des Hessischen Landesverbandes im Verband deutscher Musikschulen (VdM-Hessen) Anfang November in Oberorke. Wichtige Zukunftsfragen fĂŒr die öffentlichen Musikschulen sind auch die wirtschaftliche Absicherung und die Digitalisierung.

 

Inklusion in der MusikpĂ€dagogik ist ein SchlĂŒssel fĂŒr die Chance zur individuellen musikalischen Sozialisation in der Breite der Gesellschaft. Denn sie ĂŒberwindet soziale Schranken und andere Benachteiligungen. Deshalb hĂ€ngen erfolgreiche Inklusion und eine musikalische Breitenarbeit in der Form aktiver kĂŒnstlerischer Musikpraxis eng zusammen. Das machte jetzt die Herbsttagung des Hessischen Landesverbandes im Verband deutscher Musikschulen (VdM-Hessen) deutlich. Die Tagung fand vom 7. bis 9. November 2018 im nordhessischen Oberorke statt. Auf dem Programm standen unter anderem Fragen zur Teilhabe, SelbstermĂ€chtigung und Partizipation sowie Digitalisierung.

 

Imke Nagel, Bildungsreferentin beim Remscheider Kompetenzzentrum fĂŒr Kulturelle Bildung und Inklusion (kubia) stellte in ihrem Impulsvortrag die praktische Umsetzung von Inklusion in der kulturellen Jugendbildung vor und beschrieb die Chancen, die sich daraus fĂŒr Teilhabe und SelbstermĂ€chtigung ergeben. Eveline Unruh, Leiterin des zwischenzeitlich abgeschlossenen Projektes „Partizipation“ an der Trossinger Bundesakademie fĂŒr musikalische Jugendbildung, berichtete, wie partizipative Prozesse im Unterricht öffentlicher Musikschulen umgesetzt werden können.

 

Komplette Bandbreite kultureller Bildung

 

Die Tagung machte deutlich, dass Inklusion in der Arbeit von Musikschulen fĂŒr die komplette Bandbreite der kulturellen Bildung wichtig ist: Das beginnt mit der elementaren MusikpĂ€dagogik und reicht bis zur beruflichen MusikausĂŒbung. Öffentliche Musikschulen als inhaltlich sehr vielfĂ€ltig aufgestellte Einrichtungen haben gerade im spartenĂŒbergreifenden Zusammenwirken ein erhebliches Wirkungspotenzial. Denn zu den ĂŒbergeordneten Zielen ihrer Arbeit gehören die bildungsbezogene Selbstbestimmung und die WertschĂ€tzung der persönlichkeitsbezogenen BedĂŒrfnisse aller SchĂŒlerinnen und SchĂŒler. Diese Werte geben den Rahmen vor fĂŒr die Förderung musikalischer Praxis sowie der selbstbewussten und kritikfĂ€higen Auseinandersetzung mit sĂ€mtlichen PhĂ€nomenen der Musik.

 

PrekÀre finanzielle Rahmenbedingungen

 

Am zweiten Veranstaltungstag stand die Entwicklung gemeinsamer Lobbyarbeit im Zusammenwirken der öffentlichen Musikschulen in Hessen und ihrem Landesverband im Fokus. Hintergrund des Schwerpunktes waren dabei die prekĂ€ren finanziellen Rahmenbedingungen fĂŒr die MusiklehrkrĂ€fte und die erhebliche Kostenbelastung fĂŒr die MusikschĂŒlerinnen und -schĂŒler. Eine zielgerichtete Kampagne an die politischen EntscheidungstrĂ€ger soll den Handlungsbedarf klar machen und eine entsprechende UnterstĂŒtzung einfordern.

Ein Vortrag zum mĂŒndigen Umgang mit den Fragen der Digitalisierung schloss die Herbsttagung ab: Unter dem Motto „Die LĂŒge der digitalen Bildung“ stellte der Wirtschaftsjournalist Ingo Leipner einen Bezug zum aktuellen Hamburger Memorandum des VdM her, in dem er dabei nicht nur das „Was“ sondern auch das „Wozu“ der Digitalisierung aus Sicht öffentlicher Musikschulen kritisch unter die Lupe nahm.

 

Wahlen von Landesvorstand und Bezirkssprechern

 

WĂ€hrend der Herbsttagung fanden im Rahmen einer konstruktiven Mitgliederversammlung außerdem die turnusmĂ€ĂŸigen Wahlen fĂŒr den geschĂ€ftsfĂŒhrenden Landesvorstand statt. Die bisherigen Amtsinhaber Michael Eberhardt (Landesvorsitzender), Thomas MĂŒller und Joachim Arndt (jeweils stellvertretende Landesvorsitzende) wurden jeweils bestĂ€tigt.

 

Im Vorfeld waren bereits die Wahlen der Bezirkssprecherinnen und -sprecher vollzogen worden. Diese zĂ€hlen in der aktuellen Amtsperiode neben den geschĂ€ftsfĂŒhrenden Mitgliedern zum erweiterten Landesvorstand des VdM-Hessen. Es sind: Judith Portugall (Musikschule Heppenheim), Dr. Ingo Negwer (Leiter der Musikschule Seligenstadt-Hainburg-Mainhausen), Thomas Albrecht (Leiter der Musikschule HĂŒnstetten), Christoph Möller (Leiter der Musikschule Schöneck-Nidderau), Katja Marauhn (Leiterin der Musikschule Gießen) und Inga Klöpfel (Leiterin der Musikschule Schwalm-Eder).


Erhöhung der Landesmittel, Beitritt zu Integrationsinitiative und Neuwahlen des Vorstands

Am 9. November veranstaltete der Landesverband der Musikschulen in NRW (LVdM NRW) seine diesjĂ€hrige ordentliche Mitgliederversammlung in der Stadthalle GĂŒtersloh.

 

Klaus Kaiser, parlamentarischer StaatssekretĂ€r im Ministerium fĂŒr Kultur und Wissenschaft, dankte den Musikschulen in seinem Grußwort fĂŒr ihr Engagement und dem Landesverband als verlĂ€sslichem Partner fĂŒr seine innovative Arbeit. Der StaatssekretĂ€r berichtet, dass die Landesregierung fĂŒr 2019 eine Erhöhung der Landesmittel fĂŒr Musikschulen von bislang gut 3 Millionen Euro um eine Million Euro auf gut 4 Millionen Euro vorsieht.

 

Im Rahmen der Mitgliederversammlung ist der LVdM NRW der Partnerinitiative „Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor!“ des Ministeriums fĂŒr Kinder, Familie, FlĂŒchtlinge und Integration beigetreten. Serap GĂŒler, StaatssekretĂ€rin fĂŒr Integration im Ministerium fĂŒr Kinder, Familie, FlĂŒchtlinge und Integration unterzeichnete gemeinsam mit Vorstandsmitglied Ruddi Sodemann die BeitrittserklĂ€rung und begrĂŒĂŸte den Verband als neues Mitglied im Netzwerk. Die Musikschulen könnten, so GĂŒler, „als wichtige BrĂŒckenbauer zwischen den Kulturen in unserem Land dazu beitragen, dass Integration gelingt. Deswegen ist es wichtig, dass sich die Musikschulen dem Prozess der interkulturellen Öffnung widmen. Kulturelle Vielfalt ist in Nordrhein-Westfalen gesellschaftliche RealitĂ€t. Mit dem Landesverband der Musikschulen in NRW e.V. haben wir einen bedeutenden Partner gewonnen“.

 

TurnusmĂ€ĂŸig standen in diesem Jahr außerdem die Vorstandswahlen auf der Tagesordnung: Bernd Smalla (Musikschule Hamm) wurde zum neuen Vorsitzenden gewĂ€hlt. Als Stellvertreter wĂ€hlte die Versammlung Ruddi Sodemannn (Musikschule HĂŒrth) und Holger MĂŒller (Musikschule Neuss).

 

Auch in den fĂŒnf Regionen wurden die Ämter der Regionalsprecher turnusmĂ€ĂŸig neu besetzt: Neuer Sprecher fĂŒr die Region Arnsberg ist Michael Ressel (Musikschule Lippstadt), die Region Detmold wĂ€hlte Johannes Strzyzewski (Musikschule Bielefeld), Ruth Braun-Sauerwein (Musikschule Rhein-Kreis Neuss) wurde zur Sprecherin der Region DĂŒsseldorf gewĂ€hlt und Alfred Schulze-Aulenkamp (Musikschule Gelsenkirchen) ist neuer Sprecher der Region MĂŒnster. Andrea Nolte wurde als Sprecherin fĂŒr die Region Köln in ihrem Amt bestĂ€tigt.

 

https://www.lvdm-nrw.de


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